Am Sonntagabend blieben die US-Aktienindex-Futures stabil, da die Investoren die Verluste der Vorwoche bewerteten und auf wichtige Ergebnisse und politische Signale warteten. Um 21:19 Uhr EST standen die S & P 500-Futures bei 7.692,50 Punkten, die Nasdaq 100-Futures bei 29.390,50 und die Dow Jones-Futures nahezu unverändert bei 53.346,0 Punkten.
In der vergangenen Woche waren insgesamt deutliche Kursverluste zu verzeichnen: Der S&P 500 ging um 1,43 % zurück, der Nasdaq fiel um 2,1 % und der Dow verlor 0,9 % und beendete damit drei aufeinander folgende Wochen mit Kurssteigungen. Die längerlaufenden US-Treasury-Zinsen gaben am höchsten Niveau seit 2007 nach und der Zins der 30-jährigen US-Staatsanleihen stieg deutlich an, während der Zinssatz der 10-jährigen Anleihen schwankte bei rund 4,7 %. Finanzminister Scott Bessent steigerte die geplante Ankaufmenge längerer Anleihen, doch die Zinsen nahmen kurz vor Wochenende erneut zu.
Die Ölpreise blieben nach einem Wochenanstieg von mehr als 6% über 93 US-Dollar pro Fass. Das Brent-Rohöl wurde zu Beginn des asiatischen Handels niedriger gehandelt. Die geopolitischen Risiken bestehen weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen Länder drohte, die mit dem Iran handeln. Diesen Vorwurf wies Teheran zurück. Weitere US-Maßnahmen wurden angekündigt.
Anleger werden sich auf die quartalsmäßigen Ergebnisse von NVIDIA konzentrieren, die am Mittwoch erwartet werden und als wichtiger Indikator für die Dynamik im Anlagezyklus rund um künstliche Intelligenz gelten. Bundesreservedenleiter Kevin Warsh wird am Jackson Hole Symposium vom 27. bis 29. August sprechen, wo Kommentare zur Zinspolitik die Marktvermutungen in Zeiten erhöhter Volatilität und Inflationsunsicherheit beeinflussen könnten. Zudem werden während der kommenden Woche die Inflationsdaten für die privaten Konsumausgaben veröffentlicht.












