Ampol stieg am Montag um 4,4 % auf 41,59 A$ nach der Veröffentlichung eines Rekordgewinns im ersten Halbjahr, der durch deutlich höhere Raffinage-Margen in ihrer Raffinaderie in Lytton und die Integration von EG Australia angetrieben wurde.
Der australische Kraftstoffraffiner und -händler verzeichnete ein unternehmensinternes Nettoergebnis nach Steuern von 857,2 Millionen AUD für die sechs Monate bis 30. Juni 2026, was einem Anstieg von 376 % gegenüber 180,2 Millionen AUD im Vergleichszeitraum entspricht. Das Ergebnis lag deutlich über den Markterwartungen von etwa 840 Millionen AUD.
Die Raffinierermargen an der Anlage Lytton betrugen durchschnittlich 28,26 US-Dollar pro Barrel, was etwa 280% über dem Vorjahreswert liegt und auf strengeren Schwefelvorschriften und einer verbesserten Produktpreisgestaltung zurückzuführen ist. Das EBIT im Raffinierteisbereich stieg um 245% auf 1,39 Milliarden AUD.
Ampol hat auch seine Zwischendividende auf 185 Cent je Aktie erhöht, was mehr als viermal so viel ist wie im Vorjahr. Das Unternehmen verfügt nach der Vollendung der Übernahme von EG Australia weiterhin über einen soliden Bilanzstand mit 5,8 Milliarden A$ an verbundenen liquiden Mitteln und einem Wert des Fremdkapitals von 1,8-mal.
Das Lytton Ultra Low Sulfur Fuel Project bleibt auf Kurs, sodass die Inbetriebnahme Ende 2026 erfolgen könnte. Gleichzeitig werden Synergien durch die Integration von EG Australia in den kommenden zwei Jahren auf jährlich etwa 65 bis 80 Millionen australische Dollar gesteigert werden. Der S&P/ASX 200-Index legte am Tag zu um rund 0,6 %.












