Die VP Bank verzeichnete für das erste Halbjahr 2026 ein Nettoergebnisanstieg um 12,7% auf CHF 32,4 Mio. Das Ergebnis wurde getragen von einer Zunahme der Provisionen und Dienstleistungserträge, die die rückläufigen Nettozinsmargen ausgleichen. Außerdem behielt die Bank die Kostenkontrolle strikt, was die Profitabilität weiter steigern konnte.
Die verwalteten Kundenvermögen stiegen um 6,4 % auf CHF 57,1 Milliarden, die Neukundeneinlagen beliefen sich auf CHF 1,4 Milliarden und erreichten damit eine jährliche Wachstumsrate von 5,2 %. Die Betriebseinnahmen stiegen um 2,2 % auf CHF 171,6 Millionen, während die Betriebskosten um 5,3 % auf CHF 135,2 Millionen gesunken sind und das Kosten-Gewinn-Verhältnis um 2,7 Prozentpunkte auf 78,8 % gesenkt wurde.
Die Restrukturierungsmaßnahmen der Bank, die nach einem Rückgang des Gewinnes im Jahr 2024 eingeleitet wurden, umfassten die Schließung des Büros in Hongkong und die Reduzierung der Belegschaft in Europa. Ziel war es, bis 2026 Gesamtersparnisse von CHF 20 Millionen zu erzielen. Die VP Bank betonte ihren gestärkten Kapital- und Liquiditätsstand, wobei der Parameter Tier-1/CET1 auf 26,0 % verbessert wurde und der Liquiditätsbedarfsindex (LCR) bei 157,6 % liegt, was deutlich über den regulatorischen Anforderungen liegt.
Das Management erwartet, dass die Netto-Inflüsse frischer Mittel in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 normalisiert werden. Es wird darauf hingewiesen, dass saisonale Trends in dieser Zeitphase normalerweise schwächer werden. Trotz der saisonalen Schwäche erwartet die Bank stabile Ergebnisse und langfristige Wertschöpfung.
VP Bank hat seinen Hauptsitz in Liechtenstein mit einer Präsenz in Zürich.













