Venezuela exportiert derzeit grob gesagt etwa die Hälfte ihrer Rohölproduktion – rund 500.000 Barrel pro Tag – an Raffinerien in den Vereinigten Staaten, so Kyle Haustveit, US-amerikanischer Energie-Unterstaatssekretär.
Haustveit gab die Zahlen bei einer Veranstaltung in Houston am Dienstag bekannt. Die Lieferungen zielen insbesondere auf US-Raffinerien ab, die speziell für die Verarbeitung venezolanischen Rohöls geeignet sind, er bemerkte. Die tägliche Ölproduktion Venezuelas hat sich in den letzten Monaten auf nahe 1,25 Millionen Barrel stabilisiert, wobei der Großteil jetzt in amerikanischen Anlagen fließt.
Der Energieminister unterstrich, dass Fortschritte in Venezuelas Ölsektor erzielt worden seien und wiederholte, dass die vertraglichen Verpflichtungen erfüllt würden. Die Änderung der Exportmuster folgt den Anpassungen in der Sanktionspolitik und spiegelt erneuerte operative Verbindungen zwischen den beiden Ländern wider.







