Vector, Neuseelands größter Energie-Infrastruktur-Konzern, hat im Geschäftsjahr 26 einen Gewinn von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf NZ$234 Millionen gesteigert. Als Haupttreiber gelten eine regulatorische Neuausrichtung und operative Effizienzen.
Die Firma führt die Gewinnsteigerung auf eine regulatorische Neuausrichtung zurück, die höhere Renditen auf ihren regulierten Vermögenswerten ermöglicht, sowie auf Kostensenkungen und verbesserte Vermögensnutzung. Die EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) stiegen um 12 Prozent auf NZ$612 Millionen für das am 30. Juni 2025 endende Geschäftsjahr.
Chief Executive Officer Simon Mackenzie hob die regulatorische Rahmenbedingung als Schlüsselfaktor für die finanzielle Leistung der Firma hervor. "Die Neuausrichtung bot größere Klarheit und Stabilität, die Investitionen und operative Verbesserungen unterstützten," sagte Mackenzie in einer Erklärung.
Das regulierte Vermögenswertpaket von Vector stieg um 5 Prozent während der Periode, was zu höheren Einnahmestromen beitrug. Die Firma verzeichnete auch einen 3-Prozent-Aufwärtstrend bei der Elektrizitätsverteilung, was auf einen stabilen Bedarf in ihren Kernmärkten hinweist.
Die Netto-Schulden sanken um NZ$150 Millionen auf NZ$2,1 Milliarden, was die Leverage-Ratio von 4,8x auf 5,2x im Vorjahr verbesserte. Vector hielt an seiner Dividendenpolitik fest und erklärte eine letzte Dividende von NZ$0,12 pro Aktie, in Einklang mit der Leitlinie.
Analysten bei Forsyth Barr hoben hervor, dass die Ergebnisse den Erwartungen entsprachen, und zitierten die regulatorische Neuausrichtung als strukturelle Unterstützung. "Die regulatorische Umgebung bleibt unterstützend, und Vectors Kostendisziplin ist evident," sagte das Unternehmen in einer Forschungsnotiz.
Vector betreibt Neuseelands größtes Gas-Pipeline-Netzwerk und ein bedeutendes Elektrizitätsverteilungssystem, das über 1,5 Millionen Kunden bedient.



