Der Schweizer Finanzdienstleistungskonzern Valartis meldete einen starken Rückgang des resultados im ersten Halbjahr: Der Nettoerfolg fiel um 57% auf 3,7 Millionen CHF von 8,6 Millionen CHF im Jahr davor. Das Ergebnis, das am Dienstag bekannt gegeben wurde, entspricht dem ersten Prognoseausblick des Unternehmens, der vor einer Woche veröffentlicht wurde.
Der Grund für den Rückgang lag vor allem in der fehlenden Einmaleffekt aus dem Jahr 2024, der den Vergleich zum Vorjahr positiv beeinflusst hatte. Auf einer konsolidierten Basis stieg der operative Überschuss um 4 Prozent auf CHF 12,4 Millionen. Die operativen Einnahmen fielen um 22 Prozent auf CHF 5,5 Millionen, was vor allem auf die einmaligen Liquidationsgewinne des Vorjahres zurückzuführen ist.
Die Verwaltungsgebühren umfassten CHF 1,5 Millionen und stiegen um 15 %, angetrieben durch zusätzliche Transaktionsgebühren, während die Mietbezüge und die Währungseffekte die Gewinne im Bereich Immobilien um 24 % auf CHF 2,6 Millionen steigerten. Kreditausfälle, Abschläge und Verluste beliefen sich auf CHF 2,8 Millionen und wurden durch eine negative Bewertungsanpassung bei einem Kredit an die Blumensektor-GmbH verursacht.
Valartis gab keine Gesamtjahresprognose, bestätigte jedoch ihren Fokus auf die Expansion profitabler Geschäftstätigkeiten, einschliesslich Investitionen in heimische Immobilienprojekte und die Schifffahrtsbranche, die für 2025 vorgesehen sind. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Baar, Kanton Zug.













