Die US-amerikanischen Cyber-Sicherheits- und Geheimdienstanstalten haben eine gemeinsame Warnung veröffentlicht, wonach potenzielle Cyberangriffe auf die Infrastruktursysteme von Siemens erfolgen könnten, einschließlich Hardware, die für die Überwachung und Steuerung von Wasserbehandlungsanlagen und anderer kritischer Infrastruktur verwendet wird.
In dem am Mittwoch veröffentlichten Hinweis wird darauf aufmerksam gemacht, dass unbekannte Hacker versuchen könnten, Schwachstellen in Siemens-Geräten, die in US-Einrichtungen eingesetzt werden, auszunutzen. Die Warnung folgt auf eine Reihe von jüngsten Cyber-Attacken auf örtliche Wasserversorgungssysteme in verschiedenen Bundesstaaten, die von den Forschern im Bereich der Cybersicherheit mit iranischen staatlich gesponsoreden Akteuren in Verbindung gebracht wurden.
Siemens reagierte nicht sofort auf Anfragen zur Stellungnahme. Das Hardware des Unternehmens, einschließlich programmierbarer Logikcontroller und Industrie-Automatisierungssysteme, wird in Bereichen wie Wassermanagement, Energie und Produktion eingesetzt.
Die Warnung unterstreicht die wachsende Besorgnis über die Robustheit von kritischen Infrastruktureinrichtungen gegenüber von Staaten unterstützten Cyber-Bedrohungen. US-Beamte haben bereits gewarnt, dass feindliche Staaten immer häufiger Industrielle Steuerungs-Systeme nach Schwachstellen durchsuchen, die wichtige Dienstleistungen stören könnten.
Cybersecurity-Experten haben in den letzten Wochen einen Anstieg von Angriffen auf Wasserunternehmen festgestellt, bei denen es gelegentlich zu vorübergehenden Unterbrechungen des Dienstes kam. Siemens hat keine Datenschutzverletzungen bestätigt, hat aber früher Hinweise zu Sicherheitssystemen für industrielle Anlagen gegen Cyberbedrohungen veröffentlicht.












