Großbritannien plant Neuerhebungen der Arbeitsmarktumfragen im November 2027
Regierung kündigt Abschaffung der Labour Force Survey an, da die Genauigkeit und die steigenden Kosten kritisiert werden.

Im November 2027 wird Großbritannien zu einem neuen Arbeitsmarktumfrage-System wechseln, das die seit langem etablierte Labour Force Survey (LFS) durch eine alternative Datenerfassungsmethode ersetzen wird.
Die Entscheidung folgt den anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit und Zuverlässigkeit der LFS, die für sinkende Rücklaufquoten und steigende Betriebskosten kritisiert wurde. Der Office for National Statistics (ONS) bestätigte den geplanten Wechsel, indem er mitteilte, dass das neue Ansinnen darauf abzielt, die Datenqualität zu verbessern, während gleichzeitig finanzielle und logistische Belastungen reduziert werden.
Die LFS, eine quartalsweise Haushaltsbefragung, war seit Jahrzehnten ein wichtiger Datenlieferant für die Arbeitsmarktstatistik im Vereinigten Königreich, indem sie Einblicke in Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Inaktivität lieferte. Ihre Ersatzperson wird die Datenerfassung vereinfachen, obwohl der ONS die spezifische Methodik des neuen Systems noch nicht detailliert hat. Analysten erwarten, dass der Wechsel möglicherweise vorübergehend die Arbeitsmarktberichterstattung stören könnte, wobei mögliche Revisionen historischer Daten einmal das neue Umfrage-System implementiert ist.
Die Regierung hat die geschätzten Kosteneinsparungen oder zusätzlichen Ressourcen, die für den Umbau erforderlich sind, nicht offengelegt. Der ONS hat sich verpflichtet, weitere Informationen bereitzustellen, während die Umsetzungsplanung entwickelt wird, einschließlich Zeitpläne für Pilottests und Stakeholder-Beratungen.
Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.
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