UBS Switzerland AG hat die Bewertung für Taiwanese Aktien von neutral auf attraktiv angehoben und argumentiert damit, dass eine starke Nachfrage nach KI, steigende Erwartungen hinsichtlich der Gewinnentwicklung sowie eine verbesserte Preissetzung und Margenausweitung bei den führenden Halbleiterunternehmen zu erwarten sind.
Die Bank behielt ihr Ziel für den MSCI-Index für Schwellenländer für Juni 2027 bei 1.920, während das Ziel für Dezember 2026 unverändert bei 1.850 blieb. Der MSCI-Index für Schwellenländer lag am Mittwoch bei 1.668 Punkten.
Die UBS prognostiziert ein aggregiertes Ertragswachstum von 62 % für Aktien von Entwicklungsmärkten im aktuellen Jahr und 18 % für das nächste Jahr. Für Taiwan insbesondere erwartet die Bank ein Ertragswachstum von rund 40 % sowohl im Jahr 2026 als auch 2027.
Ca. 40% der Bestandteile des MSCI EM-Indexes haben bisher Ergebnisse veröffentlicht, wobei 43% diese Erwartungen übertrafen. Die Gesamtprognose für das Gewinnwachstum im Index liegt auf 57% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, begleitet von einer breiten Überrevision der Prognosen.
China Festland behält seine attraktive Bewertung, dank eines wachsenden Umsatzwachstums auch außerhalb des Internetsektors, getragen von von staatlich gesteuerten Investitionen in Infrastruktur, Stromnetze, Telekommunikation und künstliche Intelligenz. Indien und Malaysia haben ebenfalls einen attraktiven Rating, während Brasilien, Thailand, die Philippinen, Mexiko, Südafrika, Indonesien und Südkorea neutral bewertet werden.
UBS hat anhaltende Dollarkraft, potenzielle Unterbrechungen im Investitionszyklus für KI und einen starken Rückgang der Unternehmensausgaben als zentrale Nachteilsfaktoren für die Prognose identifiziert.












