Das US-Treuhandamt wird die Größe seiner Rückkaufoperationen für 10- bis 30-jährige US-Schuldverschreibungen verdoppeln auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar pro Operation, ein Schritt, der darauf abzielt, den jüngsten Anleiheverkauf zu begrenzen, der die Renditen in den USA erhöht hat.
Die Ankündigung folgt auf zwei Interventionsen des US-Finanzministers Scott Bessent im August, einschließlich einer gemeinsamen Maßnahme auf dem Devisenmarkt mit Japan am 1. August zur Stabilisierung des Yen. Das erweiterte Rückkaufprogramm des Finanzministeriums signalisiert die wachsende Unruhe über die aktuellen Renditen, da die US-Staatsverschuldung zum ersten Mal über 40 Billionen US-Dollar steigt.
In Asien hat die Intervention dazu beigetragen, die Renditen der US-Staatsanleihen stabil zu halten, während die Renditen japanischer Staatsanleihen gesunken sind. Diese Maßnahmen unterstreichen allgemeine Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität angesichts steigender Schuldenniveaus und veränderten Erwartungen zur Geldpolitik.
Anderorts zeigten australische Daten zur Arbeitsmarktlage einen unerwarteten Rückgang der Beschäftigung im Juli und treiben die Arbeitslosenrate auf das höchste Niveau seit Ende 2021. Die Märkte sehen eine mögliche Zinssenkung seitens der Reserve Bank of Australia bis Ende des Jahres jetzt als nahezu sicher an.
Die schwedische Riksbank wird bei ihrer anstehenden Sitzung ihren Leitzins voraussichtlich bei 1,75% halten, wobei Analysten eine milde Inflation als Schlüsselparameter für die Entscheidung nennen, die von einem fossilen Kraftstoff-freien Energiesystem unterstützt wird.












