Die US-Marine hat in den letzten zehn Jahren 3,4 Milliarden US-Dollar an Kosten erworben, aufgrund von Verzögerungen bei der Unterwasserfahrzeugswartung, die durch unzureichende Trockendockkapazitäten hervorgerufen wurden, zeigt eine von der Regierung veröffentlichten Untersuchung (GAO).
Aufgrund der Verzögerungen wurden mehr als 15.000 betriebsfähige Tage für die Flotte der Angriffsboote der Marine verloren, die aus 44 Schiffen der Klassen Los Angeles und Virginia besteht. Die GAO stellte fest, dass die Wartungsrückstände die Reparaturzeiten um bis zu vier Jahre verlängert haben, und dass die Mannschaften oft in der Nähe der Trockenboote eingesetzt waren, da sie auf die Verfügbarkeit warteten.
In der Zukunft schätzt die GAO, dass die US-Marine zusätzliche Kosten von 3,1 Milliarden US-Dollar und den Verlust von über 14.000 Einsatztagen zwischen den Wirtschaftsjahren 2026 und 2030 zu beklagen haben wird. In dieser Zeit sollen 15 U-Boote in inaktive Perioden eintreten, was den Druck auf die operative Bereitschaft der Flotte weiter erhöht.
Die GAO stellte zwei Empfehlungen zur Bewältigung des Problems: die Bewertung alternativer Stilllegungsoberflächen, etwa das Entladen von U-Booten ausserhalb von Trockenanlagen und die Verringerung der Besatzungsanforderungen für Schiffe, die in Kürze ausgemustert werden sollen, sowie die Entwicklung eines Plans zur Minimierung der Stillstandszeit. Die Marine hat sich mündlich mit den Empfehlungen einverstanden erklärt, hat aber keine schriftlichen Kommentare zu dem Bericht abgegeben.












