Eine Koalition von 23 Staaten unter Führung von New York, Maryland und Massachusetts hat am Donnerstag einen Klageantrag beim Bundesgerichtshof in Maryland eingereicht, um neue Bedingungen, die von der Trump-Administration für die Auszahlungen im Rahmen des Titels X für Familienplanungszuschüsse verhängt wurden, zu blockieren.
Im April teilte das Ministerium für Gesundheit und Menschenrechte mit, dass Antragsteller für die etwa 286 Millionen Dollar jährlicher Mittel für den Titel X ihre Programme mit den Prioritäten der Regierung in Einklang bringen müssen, darunter die Aufhebung von Initiativen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion, die Anerkennung nur von „Männern und Frauen" als Geschlechtern sowie die Vorrangstellung von Abstinenz und „natürlicher Familienplanung" gegenüber Kondomnutzung. Die Richtlinie bestraft auch Staaten oder Dienstleister, die sich weigern, die Verwendung von Kondomen zu verhindern oder transgender Patienten eine geschlechterspezifische Behandlung zu bieten.
Die Klage argumentiert, dass die neuen Bedingungen mit dem Titelsechs-Gesetz von 1970 in Konflikt stehen, das die Anbieter verpflichtet, ein breites Spektrum an Beratungsdiensten anzubieten und Diskriminierung gegenüber Patienten verbietet. Die Bundesstaaten behaupten weiterhin, dass die Regierung die Politik ohne die Federal Rulemaking-Verfahren angenommen hat, einschliesslich der Veröffentlichung eines Vorschlags und der Aufforderung der Öffentlichkeit zur Stellungnahme.
Der Titel X, der 1970 eingeführt wurde, finanziert Dienstleistungen der Familienplanung, wie Krebsvorsorgeund-Behandlung von sexuell übertragbaren Infektionen. Allein in New York stützt das Programm 165 Kliniken, die jährlich über 250.000 Patienten betreuen, in der Regel mit geringem Einkommen. Die Klage folgt auf eine eigenständige juristische Auseinandersetzung, die Planned Parenthood im vergangenen Monat beim Bundesgericht in Washington D.C. eingeleitet hatte. Auch diese Kannschaft stützt sich auf die Finanzierung aus dem Titel X für Dutzende ihrer Kliniken.
Die Нью Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James führt die Koalition an, die neben Kaiserstuhl, Kalifornien, Illinois, Michigan, New Jersey und Virginia weitere Bundesstaaten umfasst. Die Bundesstaten möchten verhindern, dass das HHS Mittel von Anbietern oder Bundesstaaten entzieht, die sich gegen die Agenda der Bundesregierung stellen.













