Die Aktien von Toyota Motor und Honda Motor stiegen am Donnerstag in Tokio, nachdem ein Bericht darauf hindeutete, dass die USA die Zölle auf in Kanada produzierte Fahrzeuge im Zuge laufender Handelsverhandlungen senken könnten.
Toyotas Aktie legte um 3,7 % auf 3.050 Yen (Stand: 04:47 Uhr GMT) zu, während Hondas Kurs um 1,5 % auf 1.737 Yen stieg. Die Kursgewinne folgten einem Reuters-Bericht, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen beruft und besagt, dass die Trump-Administration eine Senkung der Zölle auf kanadische Fahrzeuge von derzeit 25 % auf 15 % in Betracht zieht.
Die geplante Zollsenkung ist Teil umfassenderer Gespräche zwischen Washington und Ottawa, die darauf abzielen, Handelsstreitigkeiten vor der für nächstes Jahr anstehenden Überprüfung des USMCA-Abkommens beizulegen. Die mögliche Zollreduktion würde für in Kanada gefertigte Fahrzeuge gelten, die in die USA exportiert werden – wo sowohl Toyota als auch Honda bedeutende Produktionsstandorte in Ontario betreiben.
Laut dem Bericht könnte zudem die Zollbelastung für kanadische Stahl- und Aluminiumimporte von 50 % auf 25 % sinken, was die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern weiter entspannen würde. Die endgültigen Konditionen bleiben jedoch Gegenstand laufender Verhandlungen, und es gibt keinen verbindlichen Zeitplan für die Umsetzung.
Analysten zufolge profitieren die Aktien der beiden Autobauer von der Aussicht auf verbesserten Marktzugang und geringere Kosten im grenzüberschreitenden Handel. Toyota und Honda sind seit Langem auf kanadische Werke angewiesen, um den nordamerikanischen Markt zu beliefern – entsprechend sind Zollanpassungen ein zentraler Faktor in ihrer operativen Planung.













