Telesat meldete für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 12 Cent und verfehlte damit den Konsensschätzwert von 50 Cent um 0,38 US-Dollar, laut Refinitiv-Daten. Der Umsatz belief sich auf 345 Millionen US-Dollar und übertraf die Prognose von 330 Millionen US-Dollar.
Das Unternehmen führte die Gewinnmarge auf höhere als erwartete Kosten im Zusammenhang mit seinem Lightspeed-Satelliten-Breitbandprogramm zurück. Telesat bekräftigte seine Umsatz guidance für das Gesamtjahr im Bereich von 1,3 bis 1,4 Milliarden US-Dollar und zeigte sich trotz der Gewinnverfehlung zuversichtlich bezüglich des Wachstumspfads.
Geschäftsführer Dan Goldberg hob die Fortschritte beim Aufbau des Satellitenkonstellations hervor und betonte, dass im Quartal drei weitere Satelliten gestartet wurden. Das Lightspeed-Netzwerk bleibt auf Kurs für den Beginn des kommerziellen Betriebs im Jahr 2025, so das Unternehmen.
Analysten wiesen darauf hin, dass die Gewinnverfehlung zwar kurzfristige Kostenbelastungen widerspiegelt, der Umsatzschlag jedoch die Nachfrage nach den hochgeschwindigkeits-Breitbanddiensten von Telesat unterstreicht. Die Aktien notierten im Vorhandel nahezu unverändert, was darauf hindeutet, dass der Markt die Unterperformance bereits eingepreist hatte.
Die Verschuldungsquote von Telesat verbesserte sich auf 4,5x gegenüber 4,7x im Vorquartal und spiegelt ein diszipliniertes Kapitalmanagement trotz laufender Infrastrukturinvestitionen wider.



