Die TCM Group verzeichnete im zweiten Quartal 2026 einen Jahresanstieg der Umsätze von 7,4 % auf 375 Millionen DKK, der durch einen Anstieg von 22,7 % in Norwegen und höhere Drittverkäufe erzielt wurde. Das organische Wachstum blieb bei 0,6 % unverändert und widerspiegelt einen Rückgang von 4,1 % im Kernmarkt Dänemark der Gruppe, der immer noch 78,1 % des Gesamtumsatzes ausmachte.
Das justierte EBITDA sank um 10,8 % auf 32,2 Mio. DKK und verringerte sich auf 8,6 % im Vergleich zu 10,3 % im Vorjahresquartal. Die Bruttomarge stieg leicht auf 23,8 % von 23,7 %, die betrieblichen Ausgaben beliefen sich jedoch auf 62,8 Mio. DKK oder 16,8 % des Umsatzes, verglichen mit 14,7 % im 2. Quartal 2025. Nicht wiederkehrende Kosten in Höhe von 1,5 Mio. DKK, die auf Managementumstellungen zurückzuführen sind, der am 1. August 2026 erfolgte Ernennung von Jens Poulsen zum CEO eingeschlossen.
Der freie Cashflow belief sich auf 32 Millionen DKK und war daher im Großen und Ganzen stabil, während sich das Netto-Wertrichtwert von -11,2 Millionen DKK auf -31,5 Millionen DKK erhöhte, was einen Netto-Wertrichtwert von -2,3 % widerspiegelt. Die netto Zinspflichtigen Verbindlichkeiten stiegen auf 397 Millionen DKK von 343 Millionen DKK, wobei sich der Verschuldungsgrad von 2,5 auf 2,7 verbesserte.
Das Unternehmen bestätigte seine Gesamtjahresprognose für 2026, die einen Umsatz in Höhe von 1,4 bis 1,5 Milliarden DKK und ein justiertes EBITDA von 120 bis 140 Millionen DKK prognostiziert. Die erstgezeigten Zahlen für das erste Halbjahr zeigten einen freiem Cashflow in Höhe von 80 Millionen DKK, eine Steigerung gegenüber 29 Millionen DKK im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres, mit CapEx in Höhe von 26 Millionen DKK. Eine Dividende in Höhe von 46 Millionen DKK wurde im zweiten Quartal nach Zustimmung auf der jährlichen Hauptversammlung im April ausgezahlt.
Kristian Tornøe Johansen von SEB hob die hohe Fähigkeit der Gruppe, den Cashflow umzuwandeln, hervor: Sie lag in den letzten 12 Monaten bei 107 % – und das trotz des Margenpresses. Darüber hinaus verlängerte das Unternehmen die exklusive Vereinbarung mit dem norwegischen Partner Optimera von drei auf fünf Jahre, wodurch das Distributionsnetz in der Region weiter ausgebaut wurde.













