GENF — Die Schweizer Onlinebank Swissquote schließt etwa 600 Konten von russischen Staatsbürgern, die in der Schweiz wohnen, wie das Bankhaus am Mittwoch bestätigte.
Die Kontensperrungen werden vor allem aus wirtschaftlichen Gründen getrieben, wie Swissquote in einer knappen Erklärung mitteilte. Die Bank gab jedoch keine weiteren Details über die betroffenen Kontoinhaber oder den Zeitplan für die Schließungen preis. Analysten aus der Branche machten jedoch darauf aufmerksam, dass die Überwachung von Konten von russischen Kunden in den letzten Quartalen intensiviert wurde.
Swissquote, die unter den Schweizer Finanzvorschriften operiert, hat keine weiteren Informationen über die betroffenen Kontoinhaber oder den Zeitplan für die Schließungen bereitgestellt. Die Bank betonte jedoch, dass die Entscheidung mit ihren Risikomanagementpolitiken und ihren Bemühungen übereinstimmt, die Aussetzung von Konten in Ländern zu minimieren, die unter Sanktionen oder verstärkter regulatorischer Überwachung stehen.
Die Entscheidung von Swissquote folgt einem breiteren Trend unter europäischen Finanzinstituten, die Beziehungen zu Kunden zu überprüfen, die mit russischen Staatsbürgern verbunden sind, insbesondere solchen, die mit Ländern unter westlichen Sanktionen verbunden sind. Swissquote, die Vermögensverwaltung und Handelsdienstleistungen anbietet, hat jedoch nicht angegeben, ob die Schließungen freiwillig oder durch externe regulatorische Anweisungen motiviert sind.
Ein Sprecher von Swissquote lehnte weitere Kommentare ab, die Bank hat ihre Entscheidung getroffen, während die schweizerischen Finanzregulierungsbehörden ihre nationalen Politiken mit den internationalen Sanktionsregimen gegen Russland abstimmen.



