Sims Limited hat am Freitag einen Anstieg des Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 168% für das am 30. Juni zu Ende gegangene Geschäftsjahr gemeldet. Getrieben wurde dieser starke Anstieg durch die robuste Nachfrage nach recycelten Metallen sowie die wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz in industriellen Lieferketten.
Die Jahresabschlusspräsentation für FY26 unterstrich eine deutliche Erholung der Metallpreise sowie höhere Volumina, insbesondere in Nordamerika und Europa. Sims führte das Ergebniswachstum auf gestiegene Schrottmetallpreise sowie verbesserte operative Effizienz zurück. KI-gestützte Analysen hätten dabei geholfen, Verarbeitungs- und Logistikprozesse zu optimieren.
Der Umsatz stieg im Gesamtjahr um 23% im Vergleich zum Vorjahr auf 11,2 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn nach Steuern erhöhte sich auf 540 Millionen US-Dollar gegenüber 202 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Zudem stieg das verarbeitete Metallvolumen um 12%, gestützt durch die anhaltende Nachfrage aus der Automobil- und Technologiebranche.
Die Geschäftsführung von Sims betonte, dass die Integration von KI-Tools ein zentraler Treiber für Produktivitätsgewinne sei. Diese ermöglichten eine schnellere Materialtrennung und senkten die Verarbeitungskosten. Der Fokus des Unternehmens auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft decke sich zudem mit den Dekarbonisierungszielen industrieller Kunden und sichere so die langfristige Nachfrage.
Die Ergebnisse für FY26 folgen auf die jüngste Expansion von Sims in KI-gestützte Metallrecyclinganlagen. Geplante Investitionen sollen die Kapazitäten ausbauen, um von dem erwarteten Wachstum in den Lieferketten für Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energien zu profitieren.
Die Aktien von Sims Limited wurden am Freitag in den vorbörslichen Handelsphasen mit Kursaufschlägen gehandelt. Dies spiegelt das Vertrauen der Anleger in die Ertragsdynamik und die strategische Ausrichtung des Unternehmens wider.


