Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch auf höherem Niveau und übertraf die Europäischen Konkurrenz, während der SMI um 0,5% auf 14.387 Punkte steigerte. Der Handelsvolumen belief sich auf 19,31 Millionen Aktien, was mehr ist als in der vergangenen Sitzung mit 16,56 Millionen Anteilen.
Die Pharmakonzerne Roche und Novartis markierten die Erstrukturierungen unter den SMI-Aktien und gewannen je 1,6 % bzw. 1,1 %. Analysten nannten den Optimismus um Moderna und das Melanom-Vakzineversuch von Merck & Co. als wesentlichen Faktor und die allgemeine defensivere Positionierung in einer Umgebung steigender Renditen. Zehn SMI-Aktien verbuchten Gewinne, neun verbuchten Verluste und Swisscom blieb unverändert.
Geberit led die SMI-Aufsteiger mit einem Plus von 7,4% nach der Veröffentlichung starker Halbjahresergebnisse. Die Aktien des Sanitärsystemkonzerns übertrafen den breiteren Index, während Lonza mit einem Plus von 2,4% folgten, gesteuert von den Testergebnissen von Moderna, wie Händler berichten.
Die Versicherungsaktien entwickelten sich unterdurchschnittlich, wobei Swiss Re, Zurich Insurance und Swiss Life jeweils zwischen 0,9 % und 1,4 % zurückfielen. Die Marktteilnehmer führten die Unterperformance auf Sorgen bezüglich der Bewertungen der Anleihenmärkte in Anleihepreiskrämpfen und den Auswirkungen der jüngsten Hitzewellen zurück. In ganz Europa standen die Versicherer unter Verkaufsdruck.
Die Aktien von Straumann fielen trotz der soliden Kennzahlen des zweiten Quartals um 2,5%, da sich die Investoren vor allem auf den bevorstehenden Abgang von CEO Guillaume Daniellot konzentrierten, der Ende dieses Jahres nach sieben Jahren im Amt zurücktritt. Die Analysten von Bernstein bemerkten, dass Daniellot bei den Investoren beliebt war und zogen daraus den Schluss, dass der Übergang ein Element der Unsicherheit mit sich bringt.
Die Aktie von Emmi fiel um 4,7 %, obwohl der Umsatz im ersten Halbjahr um 2,2 % und das operative Ergebnis um 4,8 % gestiegen war. Der Marktreaktion gelang es nicht, die positiven Zahlen widerzuspiegeln. Burckhardt Compression verlor 3,4 %, nachdem die Gesellschaft Pläne bekanntgegeben hatte, bis zu 220 Stellen zu streichen, um die Kostenstrukturen anzupassen aufgrund schwächerer Marktbedingungen und erwarteter niedrigerer Kapazitätsauslastung.









