Der Schweizer Marktindex (SMI) fiel am Dienstag beim Marktöffnen um 0,41% und wurde durch Verluste bei den Schwergewichten Roche (-1,3%) und Novartis (-0,9%) belastet, da sich das negative Momentum aus den USA auf Europa ausbreitete.
Die Aktien des US-Markts standen über Nacht unter Druck, da steigende Anleihezinsen, hohe Ölpreise und schwache Ergebnisse von Walmart die Stimmung schwächten. Die Sorgen um den US-amerikanische Staatsschuld, der jetzt über 40 Billionen USD beträgt, verstärkten die Unsicherheit der Anleger. In der Schweiz blieb der wirtschaftliche Kalender überschaubar, da nur eine Handvoll Unternehmen mittlerer Größe ihre Ergebnisse voraussichtlich bekanntgeben werden.
Analysten warnen vor sich verändernden Marktbedingungen und einer erhöhten Volatilität, wenn Öl-und Zinsrenditen weiter steigen. Die Quartalsberichtsaison, die einst ein wichtiger Unterstützer der Märkte war, geht ihrem Abschluss entgegen; Nvidia wird nächste Woche ihren letzten großen Bericht unter den »Magnificenten Sieben« vorlegen.
Anderweitig gewann Holcim 0,4% nach der Bekanntgabe des Erwerbs der in Deutschland ansässigen Firma Fermacell für 840 Millionen Euro. Dieser Deal erfolgt im Rahmen der jüngsten Expansionsstrategie des Zementproduzenten. Kühne+Nagel steigerte sich um 0,5% infolge der vermuteten Verschärfung der Frachtpreise aufgrund verringerter Schiffstransite durch den Panamakanal aufgrund der niedrigen Wasserniveaus.
Unter den Unternehmen, die die Halbjahreshaushalte bekannt gegeben haben, konnte Siegfried nach einer Erwartungenüberschreitung und Bestätigung der outlook-Prognosen um 3,4 % zulegen. Georg Fischer stieg um 1 % nach einem Upgrade von "Buy" auf "Buy" von Research Partners, während Komax um 0,3 % sank, obwohl UBS das Kursziel erhöhte. Vetropack sprang um 6,5 % nach der Aktualisierung der Quartalszahlen.













