Die finanzielle Widerstandsfähigkeit der Schweizer Versicherungsbranche hat sich 2025 deutlich verbessert. Der aggregierte Nettoertrag des Sektors sprang von Jahr zu Jahr um 136 % auf 24,4 Milliarden Schweizer Franken, wie aus dem aktuellen Marktbericht der Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) hervorgeht.
Der Regulator verwies auf einen deutlichen Anstieg sowohl der Kapitalausstattung als auch der Solvenzquoten und beschrieb die Gesamtlage der Branche als "ausgeglichene". Der Gesamtnettoerfolg von 24,4 Milliarden Franken lag 14 Milliarden Franken höher als im Vorjahr und wurde in erster Linie durch Erträge aus nicht lebensversicherungsbejahenden Segmenten und Kapitalanlageerträge gekennzeichnet.
Die Kapitalanlageerträge stiegen um 47,6% auf 24,8 Milliarden Franken, wobei sich die Kapitalanlagenerträge von 3,37% im Jahr 2024 auf 5,00% im Jahr 2025 verbesserten. Die Finma macht die verbesserte Performance des Sektors auf höhere Kapitalerträge und stärkere Vermittlungsergebnisse, insbesondere in den Schadenvermittlungsgeschäften, zurück.
Die Ergebnisse der Regulierungsbehörde unterstreichen die gestärkten finanziellen Puffer im Sektor angesichts einer herausfordernden makroökonomischen Situation. Die Versicherer behalten trotz der Marktvolatilität eine solide Solvenzposition. Die Studie gab keine Angaben zu den Leistungen einzelner Unternehmen, betonte jedoch die verbesserten Widerstandsfähigkeiten der Branche.












