ADVERTISEMENT
LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
ADVERTISEMENT
Novara — A Smarter Way to Access Global Markets
Unternehmen/UnternehmenArticle

Die Schweizer Banken verbuchen Rekordgewinne für 2025 und erwarten trotz Personalabbau ein Wachstum für 2026

Der konsolidierte Geschäftserfolg des Schweizer Bankensektors stieg 2025 um 5,8 % auf CHF 73,8 Mrd., einen Rekord, der den Wert aus dem Jahr 2006 übertraf. Die verwalteten Vermögenswerte beliefen sich auf CHF 10,12 Billionen im 1. Halbjahr 2026, während die Zahl der Beschäftigten um 2,5 % auf 92.002 auf Vollzeitbasis zurückging.

HV
Helena Vásquez · Business Desk · 31 Aug 2026 · 13:23 · 3 Min. Lesezeit
Teilen
Die Schweizer Banken verbuchen Rekordgewinne für 2025 und erwarten trotz Personalabbau ein Wachstum für 2026

Die Schweizerische Banken­vereinigung (SBV) hat am Montag ihr erstes Schweizer Banking Outlook Industry Forum vorgestellt, in dem erstmals das jährliche Bankenbarometer mit dem Swiss Banking Outlook zu einer gemeinsamen Präsentation verbunden wurde. Die Veranstaltung, die im Atrium der Zürcher Kantonalbank in Zürich stattfand, soll künftig jährlich wiederkehrend stattfinden.

Das Bankenbarometer enthält eine datengestützte Analyse der Bankendaten aus dem Vorjahr, während der Swiss Banking Outlook Konsensprognosen aggregiert, die von führenden Ökonomen und CIOs der Mitgliedsinstitute mit internen Forschungsmöglichkeiten stammen. Beide Berichte wurden von Martin Hess, dem Chefökonomen und Leiter der Wirtschaftspolitik der SBA, verfasst.

Die Schweizer Banken erreichten im Jahr 2025 ihren höchsten je erzielten Gesamtunternehmenserfolg, der um 5,8 % gegenüber dem Vorjahreswert auf CHF 73,8 Mrd. stieg. Dieser Rekord übertraf den vorherigen Höchststand von 2006, der von der irrationalen Exzentrizität der Dotcom-Blase geprägt war. Die Wachstumsmotor war das Provision- und Dienstleistungsergebnis, das um 6,5 % stieg, und das sonstige ordentliche Ergebnis, das um 26,6 % höher ausfiel, während das Nettozinsergebnis trotz eines höheren Kreditvolumens um 0,8 % sinkte.

Die grossen Banken trugen den grössten Teil der Gewinne bei und erhöhten ihren operativen Erfolg um 3,3 Milliarden Franken oder 11,5% auf einen Anteil von 43,3% am Gesamtumfang – ihr erster Anteilgewinn seit 2020. Sie waren die einzigen Bankengruppen, die ein Wachstum bei den netto Zinserträgen verzeichneten, da ihre Zinsaufwendungen schärfer rückten als die Zinserträge.

Die verwalteten Klientenvermögen stiegen von 2024 auf 2025 um 4,8% auf 9,73 Billionen CHF und überschritten im ersten Halbjahr 2026 zum ersten Mal die Schwellung von 10 Billionen CHF und betrugen 10,12 Billionen CHF. Die ausländischen Klientenvermögen wuchsen erstmals seit Jahren schneller als die inländischen Vermögenswerte.

Die Beschäftigungsentwicklung divergierte: Der innenstädtische Vollzeitäquivalent des Personals sank um 2,5 % auf 92.002 am Ende des Jahres 2025, was ausschliesslich auf Kürzungen bei den grossen Banken zurückzuführen ist, während alle anderen Bankengruppen Arbeitsplätze hinzugefügt haben. Die gesamten Personalausgaben stiegen um 192 Millionen Franken, was auf Abfindungen aus Restrukturierungen und eine höhere variable Vergütung zurückzuführen ist. Die innenstaatliche Belegschaft decreased um weitere 1,4 % im 1. Quartal 2026, während das ausländische Personal um 3,7 % abnahm, sodass die Arbeitslosenquote des Sektors bei 3,5 % lag. Für H2 2026 prognostizieren 59,4 % der befragten Banken, dass die Besetzung weiterhin stabil bleiben wird, 33,3 % gehen von einem Wachstum aus, und 7,2 % erwarten Kürzungen.

Die makroökonomischen Erwartungen für 2026 und 2027 sehen ein moderates Wachstum von 1,0% und 1,4% sowie eine projizierte Inflation von 0,6% in beiden Jahren und eine Arbeitslosigkeit von 3,0% voraus. Alle Befragten erwarten, dass der Leitzins der Schweizerischen Nationalbank Ende 2026 auf dem Niveau von 0% bleiben wird, während 60% weiterhin mit null Prozent Leitzinsen für 2027 rechnen und 40% einen Zinserhöhung erwarten.

Für 2026 prognostizieren 53 % der Banken einen höheren einzigen Geschäftsmarkterfolg, 33 % erwarten Stabilität und keinerlei Bank rechnet mit einem Rückgang. Die Erträge aus Provisionen und Dienstleistungen werden nach Prognose der Banken die Gewinne einmal mehr antreiben: 73 % der Banken erwarten Wachstum, während 29 % eine Verringerung der Nettozinserträge erwarten.

Die regulatorische Komplexität bleibt das Hauptrisiko. 53 % der Befragten nennen sie sehr wichtig, weitere 40 % als wichtig. Zu weiteren Anliegen zählen Margendruck durch Discounter-Banken und politische Unsicherheit für künftige Rahmenbedingungen. Sechszig Prozent warnen vor der regulatorischen Unsicherheit, die Kunden verunsichern könnte.

Die digitale Kundenerfahrung ist die am wichtigsten Faktor, wobei 93 % der Banken sie als wichtig oder sehr wichtig bewerten. Hess verwies auf eine Studie des Schweizerischen Fachamtes für Wirtschaft, die ergeben hat, dass nur 13 % der KMU Bankdarlehen erhalten haben – aufgrund von komplizierten Vorgängen und einer geringen Wahrscheinlichkeit, die Finanzierung zu erhalten.

Was die künstliche Intelligenz angeht, sehen die Banken diese Technologie eher als Tool zur Datengewinnung und nicht als Entscheidungsträger an. Anja Hochberg, CIO der Zürcher Kantonalbank, bemerkt, dass KI bei geopolitischen Ereignissen frühere Besprechungen im Komitee ermöglicht, betont aber, dass menschliches Urteil für Investitionsentscheidungen unverzichtbar ist.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
ADVERTISEMENT
Artikel teilen
HV
Geschrieben von
Helena Vásquez
Business Desk

Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

Mehr von Helena Vásquez →
ADVERTISEMENT
ADVERTISEMENT