Die Aktien von Stadler Rail waren am Mittwoch bei Beginn des Handels um 18% auf 28,80 Schweizer Franken gestiegen und erreichten damit das höchste Niveau seit Mai 2024. Der starke Aufschwung aus einem Multi-Jahres-Tief war abgeschlossen. Die Aktie war von etwa 44 Franken im Januar 2022 auf unter 18 Franken Anfang dieses Jahres gefallen und hatte in diesem Zeitraum schätzungsweise 60% ihres Werts verloren.
Das Unternehmen verzeichnete für das erste Halbjahr 2026 einen um 40 % höheren Umsatz von 2,0 Milliarden Franken, angetrieben vor allem von der Lieferung mehrerer Eisenbahnfahrzeuge, die für 2026 geplant sind, sowie von der weiterhin vorhandenen Produktionskapazität aus dem Vorjahr. Ein stärkerer Schweizer Franken hatte einen negativen Einfluss auf die Ergebnisse und führte zu einem Umsatzrückgang von 30 Millionen Franken.
Der operative Gewinn (EBIT) verdoppelte sich auf 79,5 Millionen Franken, während die operative Margin von 2,6% im Vorjahr auf 4,0% anstieg. Der Nettoerfolg steigerte sich leicht auf 31,2 Millionen Franken und lag damit über dem Vorjahreswert von 30,9 Millionen Franken. Stadler führte das schwächere Nettoergebnis-Gewinnwachstum auf den fehlenden positiven Währungseffekt in der ersten Jahreshälfte 2025 zurück, der das Ergebnis um rund 20 Millionen Franken habe anheben können.
Die Geschäftsergebnisse des Unternehmens übertrafen die Vorhersagen der Analysten in wichtigen Kennzahlen wie Bestellaufkommen, Umsatz, EBIT und Margen, obwohl der Nettogewinn unter den Schätzungen lag. Die positiven Ergebnisse verstärkten das Vertrauen in die Erfolgsprognose für das gesamte Jahr und die mittelfristige Ausblick des Unternehmens, erklärte die Zürcher Kantonalbank (ZKB).
Die ZKB hielt fest, dass die starke Leistung in der ersten Jahreshälfte die Glaubwürdigkeit des Unternehmens bei der Erreichung der Jahresziele und der Festigung seines Wegs zu einer nachhaltigen Profitabilität unterstützt. Die Bank destackte die Fortschritte von Stadler bei der Erhöhung des Anteiles der Serviceeinnahmen als einen entscheidenden Faktor für die zukünftige Margenausweitung und Erzeugung von Liquidität.
UBS bezeichnete die Halbjahresergebnisse als robust, während Vontobel betonte, dass der positive Trend den Investoren mehr Vertrauen in die mittelfristigen finanziellen Ziele und Margenziele des Unternehmens geben wird.













