Die Aktien von Spyre Therapeutics rückten am Mittwoch vor Handelsbeginn um 12% ab, nachdem das Unternehmen bekannt gegeben hatte, dass sein antikörperkandidat SPY072 gegen TL1A nicht die internen Wirksamkeitsgrenzen als Monotherapie für rheumatoide Arthritis erfüllte.
Der Rückgang folgte auf einen Rückgang von 12,8 % im Nachhandel am Dienstag, wodurch die Verluste aus der Sitzung am Dienstag fortlaufend waren. Der Rückgang der Aktie war auf firmenindividuelle Nachrichten zurückzuführen, da die breiteren Aktienindizes kaum Veränderungen zeigten: der S&P 500 fiel um 0,02 %, der Nasdaq um 0,2 % und der Dow Jones stieg leicht.
In der Phase-2-Klinikstudie SKYWAY zeigten beide Dosen von SPY072 eine statistisch signifikante Verbesserung im Vergleich zum Placebo bei mindestens einem Wirkungskriterium. Die ACR20-Response-Rate erreichte 63 % bei der höchsten Dosis, verglichen mit 43 % bei Placebo. Spyre erklärte jedoch, dass die Gesamtheit des Effekts nicht die internen Kriterien der Firma erfüllte, SPY072 als Stand-Alone-Therapie für rheumatoide Arthritis zu priorisieren, was zu der Entscheidung führte, die weitere Entwicklung in dieser Indikation zu verhängen.
Die Firma bewahrte bei Wedbush die Notierung "Outperform" mit einem Kursziel von 130 US-Dollar. Spyre nannte keine Pläne für die vollständige Beendigung der Studie SPY072, sondern konzentrierte sich stattdessen auf andere mögliche Indikationen.
Zu den kommenden klinischen Ergebnissen gehören die Phase-2-Daten von SKYWAY für psoriatische Arthritis und axiale Spondyloarthritis im vierten Quartal 2026 sowie weitere Daten aus dem SKYLINE-Programm für ulcerative Colitis, die im September erwartet werden.
Der Rückgang des Aktienkurses spiegelt die Reaktion der Anleger auf den klinischen Rückschlag wider, obwohl das Medikament für andere autoimmune Zustände potenzial birgt.











