Die Aktien von SpaceX sanken im Vormarktumsatz um 2,7 % auf 135,86 US-Dollar, fast auf das IPO-Preis vom 12. Juni von 135 US-Dollar je Aktie.
Der Rückgang lässt sich in Zusammenhang mit der Freigabe von bis zu 319 Millionen restriktiven Aktien im Rahmen des gestaffelten Lockup-Schemas verbinden, die am Mittwoch zum Verkauf freigegeben wurden. Dies folgt auf eine größere Freigabe von etwa 911,5 Millionen Aktien am 6. August, die beide Teil der Post-IPO-Lockup-Periode sind.
Das 52-Wochen-Spreizungsintervall des Aktienkurses beträgt 104,83 US-Dollar bis 225,64 US-Dollar. Die Beta liegt bei 6,49, was eine erhöhte Volatilität im Vergleich zum Gesamtmarkt widerspiegelt. Auch die sonstigen Aktien waren schwächer, wobei der S&P 500 um 0,5 %, der Dow Jones um 0,7 % und der Nasdaq um 0,8 % in der Vorbörsenhandelszeit gesunken war.
SpaceX hat am 14. August die Übernahme der KI-Entwicklungsplattform Cursor mit einem Gesamtwert von 60 Milliarden US-Dollar abgeschlossen und etwa 389 Millionen neue Aktien der Klasse A ausgegeben. Berichte am Mittwoch gaben an, dass das Unternehmen eine mögliche Übernahme von Cognition AI überlegt hatte, die in ihrer letzten Finanzierungsrunde auf 26 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde, obwohl diese Verhandlungen mittlerweile nicht mehr aktuell sind.
Die DZ Bank legte die Coverage für SpaceX mit einer Verkaufsempfehlung und einem Fair Value von 100 USD an, was sie als „Kraschrisiko in der Bewertungskreisbahn“ beschrieb. Der Analyst Markus Leistner argumentierte, dass die künftigen Kapitalbedürfnisse des Unternehmens die aktuelle Bewertung trotz ihrer ambitionierten Geschäftsthemen nicht halten.
Der Kurssturz unterstreicht die Vorsicht von Investoren in einem allgemeinem Rückgang des Marktes und einem verstärkten Prüfungszuschau von hochwachsenden Technologiebewertungen.













