Die Aktien der SoftBank Group fielen am Mittwoch um 8,1 % auf 5.360 Yen und erweiteren damit die Verluste in Anlehnung an einen umfassenden Ausverkauf im japanischen Technologie-Sektor und steigenden Staatsrenditen.
Dieser Rückgang folgte auf die Ankündigung von SoftBank, dass es Pläne hat, etwa 1 Billion Yen in sieben-jährige Retail-Anleihen auszugeben, was einen potenziellen Rekord für ein solches Angebot eines japanischen Konzerns darstellt. Die Erträge sollen für Investitionen in künstliche Intelligenz verwendet werden, aber der Schritt hat Sorgen über die bereits erhebliche Schuldenlast des Konzerns hervorgerufen.
Die Zinsen für 10-jährige japanische Staatsanleihen stiegen auf den höchsten Stand seit 1996, während die Renditen für 30-jährige US-Staatsanleihen ein 19-jähriges Hoch erreichten. Die starke Zunahme der Kreditkosten verstärkt den Druck auf die Bewertung von SoftBank, insbesondere für kapitalintensive, langfristige KI-Projekte.
Der Nikkei 225 Index fiel in der Früh bei der Eröffnung um bis zu 3,1% und erweiterte damit einen zweitägigen Rückgang, während der breiter gefasste Topix-Index um bis zu 2,8% abrutschte. Elektronikspezialisten und Finanzaktien führten die Rückgänge am Tokyo-Markt an. Die Spekulationen über eine mögliche Straffung der Geldpolitik der Bank of Japan im September haben die Anleger weiter verunsichert und haben den Abverkauf verstärkt.
Der Kurseinbruch von SoftBank spiegelt eine Kombination von Faktoren wider: den Überhang aus dem Plan zur Emission von Schulden und die Erschütterung des Anleihemarkts, die sich auf Aktien von Unternehmen aus den Bereichen KI und Technologie auswirkt. Steigende Renditen drohen die Wirtschaftlichkeit der Ausgaben für KI-Infrastruktur zu beeinträchtigen und verstärken damit die Bewertungsdruck auf Unternehmen mit großen Investitionen langfristiger Dauer.











