Shanghai führte am Donnerstag neue Maßnahmen ein, um den schwachen Wohnungsmarkt zu beleben. So wurde die Mindestkaution für Hypothekendarlehen für Zweitwohnungen von 20% auf 15% gesenkt, und es werden temporäre Zuschüsse in Höhe von bis zu 80.000 Yuan (11.898 US-Dollar) für Käufer bereitgestellt, die auf neuere Immobilien außerhalb des äußeren Stadtstraßenrings umziehen möchten.
Die von Freitag an gültigen Regelungen sind Teil umfassenderer Anstrengungen der chinesischen Behörden, um einen Sektor zu stabilisieren, der mit fallenden Preisen und schwachem Verbrauchervertrauen kämpft. Das Shanghai Housing Provident Fund Management Center signalisierte auch Anpassungen der Richtlinien für die Wohngeldkasse, obwohl konkrete Detailinformationen in der Ankündigung nicht veröffentlicht wurden.
Die Erstklassengutschrift gilt für Zweitwohnungen, die außerhalb des Außenringes erworben werden, ein Schritt, der dazu beitragen soll, Transaktionen in Randgebieten zu fördern, in denen die Nachfrage zurückgegangen ist. Die vorübergehenden Subventionen sind abhängig davon, ob die Privatpersonen nach dem Erwerb neuer Immobilien in den gleichen Gebieten auch ihre alte Immobilie verkaufen.
Die Ankündigung erfolgt in einer Zeit, in der Peking versucht, die größeren wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen, darunter die Belastungen im Immobiliensektor, die das Wachstum beeinträchtigen. Die chinesische Zentralbank und die Finanzaufsichtsbehörden haben bereits gezielte Maßnahmen zur Lockerung getroffen, aber aktuelle Daten weisen darauf hin, dass die Auswirkungen auf die Marktstimmung begrenzt sind.
Der Wechselkurs, der in der Bekanntmachung angegeben wurde, betrug 6,7239 Yuan pro US-Dollar.









