Die südkoreanische Telekomgesellschaft SK Telecom kündigte an, ihre Datenzentren-Einheit als neue Firma namens SK Horizon zu spalten, als Teil einer grösseren Initiative zur Erweiterung der Infrastruktur für künstliche Intelligenz.
Die neue Einheit wird von SK Telecom im Überhang besessen. Die Telekommunikationsgruppe behält 51% der Anteile. Die Privatkapitalfirma KKR wird über von ihr verwaltete Fonds 29% der Anteile übernehmen, während das IMM Investment-Stonebridge-Konsortium die restlichen 20% hält. Die Gesamtkapitalbeteiligung beträgt 3,08 Billionen KRW, was einer Summe von etwa 2,3 Milliarden USD entspricht.
SK Horizon wird die vorhandenen Rechenzentren von SK Telecom konsolidieren, darunter acht Anlagen in Seocho, Ilsan, Bundang, Gasan, Centum, Yangju und Pangyo mit einer Gesamtkapazität von 318 Megawatt. Das Unternehmen wird ausserdem neue Projekte in Ulsan und Guro überwachen sowie Pläne für die Erweiterung der Unterwasserkabel-Infrastruktur zusammen mit weiteren Plänen fortsetzen.
Die Spin-off ist mit einem Verhältnis von 0,84 für SK Broadband, das überlebende Unternehmen, und 0,16 für SK Horizon auf Grundlage des Warenwerts strukturiert. SK Broadband wird weiterhin im Festnetz, Medien und Unternehmensgeschäft tätig sein, während SK Horizon sich auf die Infrastruktur von KI-Datenzentren konzentriert.
SK Telecom plant auch die Gründung von SK Hyper, einer eigenständigen Einheit, die im Juli 2025 gegründet wird, um zusätzliche Rechenzentrenkapazität aufzubauen. SK Hyper möchte bis 2029 eine Kapazität von 5 Gigawatt und bis 2035 eine Kapazität von 15 Gigawatt erreichen. Dies ist Teil der langfristigen Strategie von SK Telekom zum Aufbau einer KI-Infrastruktur.
Die Ausgliederung und Gründung von SK Horizon wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre und regulatorischer Freigabe.












