Die Aktien von Südkoreas SK Hynix fielen am Dienstag um 1,5 % nach einem knappen Votum von Gewerkschaftsmitgliedern gegen ein vorgeschlagenes Lohnabkommen, was die Spannungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften beim Speicherchipexporteur unterstreicht.
Die Aktien des Unternehmens fielen auf 1,646 Millionen Won, während der breitere KOSPI-Index um 0,2 % stieg. Die Abstimmung der Gewerkschaft, bei der eine Teilnahmequote von 93,8 % von 16.083 berufsfähigen Mitglieder erreicht wurde, verlief nahezu gleichauf: 50,08 % waren gegen den Deal und 49,92 % unterstützten ihn, ein Unterschied von nur 25 Stimmen.
Die vorgeschlagene Vereinbarung sah eine Lohnerhöhung von 6,3 % und eine Leistungsbonusstruktur vor, die an den Unternehmensergebnissen gekoppelt war. Der Bonus hätte sich aus Bargeld (40 %) und Aktien (60 %) zusammengesetzt, wobei der Aktienanteil einer gerichteten Restverzinsung unterzogen sein sollte: 40 % der Aktien waren sofort zur Veräußerung verfügbar, während die restlichen 20 % in 10 %-igen Anteilen über einen Zeitraum von zwei Jahren zurückgehalten wurden.
Die Verhandlungen trieben sich etwa zwei Monate lang, bevor die vorgeschlagenen Bedingungen erreicht waren. Die Anreizstruktur wurde ein zentrales Streitpunkt, da die Profite von SK Hynix angesichts der starken Nachfrage nach Speicherchips mit hoher Bandbreite, die in Anwendungen der künstlichen Intelligenz verwendet werden, stark gestiegen sind. Die Angestellten hatten Bedenken bezüglich der Verteilung des Entschädigungsanteils auf den fluctuierenden Aktienkurs des Unternehmens.
Die enge Ablehnung beeinträchtigt die Produktion zunächst nicht. Labor und Management werden die Gespräche wieder aufnehmen, wobei der Fokus erneut auf dem leistungsbasierten Anreizprogramm und anderen nicht geklärten Bedingungen liegen wird.












