Die Private-Equity-Gesellschaft Silver Lake hat Pläne zur Fusion zweier ihrer französischen Software-Unternehmen, Cegid und Silae, in einem Deal bekanntgegeben, bei dem der Unternehmenskurs über 10 Milliarden Euro (11,6 Milliarden US-Dollar) liegt. Mit der Fusion werden die langjährigen Lohn- und Finanzlösungen von Cegid mit der Gehaltsabrechnungs-und Personalplattform von Silae zu einer einheitlichen Einheit kombiniert, die auch jüngere Akquisitionen wie Shine, ein Dienst für Zahlungen und digitale Bankgeschäfte, einschliessen wird.
Das neue Unternehmen wird rund 1 400 Entwickler beschäftigen und ein Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro (1,9 Milliarden US-Dollar) erwarten. Silver Lake, das die Mehrheit der Anteile an beiden Firmen hält, behält die Mehrheitseigentum an dem neuen Konzern und benennt Christian Lucas zum Vorsitzenden.
Nach Lucas' Angaben zielt die Fusion darauf ab, in dem fragmentierten Softwaremarkt in Europa den Massstab zu steigern und es der zusammengeschlossenen Unternehmensgruppe zu ermöglichen, rund 17 Millionen kleine und mittlere Unternehmen in Frankreich, Spanien, Portugal und Deutschland zu bedienen. Die grössere Plattform soll ausserdem die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beschleunigen, um damit den wachsenden Druck in der KI-Branche zu bewältigen.
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen und soll in der ersten Hälfte von 2027 abgeschlossen werden. Silver Lake erklärte, die Integration wird es den Unternehmen ermöglichen, eine integrierte Suite an anzubieten, die Gehaltsabrechnung, Buchhaltung, e-Rechnungsstellung, digitale Finanzen und Zahlungen umfasst. Somit wird der neue Konzern zu einem paneuropäischen Champion in KI-gestützter Unternehmenssoftware.













