Shein hat ihre Initial Public Offering an der Börse in Hongkong durchgeführt und sich einen Bewertungsansatz von rund 26,5 Milliarden Dollar gesetzt. Die Offerte, die etwa 1,7 Milliarden US-Dollar einbringen soll, liegt bei 48,56 Hongkong-Dollar je Aktie, nahe dem mittleren Wert der Spanne von 47,60 bis 49,50 Hongkong-Dollar.
Bis Dienstag waren die Zeichnungsunterlagen vollständig ausgebucht. Der Verpflichtungsbetrag belief sich auf etwa 383 Millionen US-Dollar. Die Ankerinvestoren Boyu Capital, Tiger Global und General Atlantic beteiligten sich ebenfalls an der Zeichnung. Auch die bestehenden Aktionäre Tencent, Greenwoods, Taikang Life und UBS Asset Management nahmen an der Platzierung teil. Alvin Cheung von Prudential Brokerage bemerkt, dass Sheins Entscheidung, sich nun zu listieren, anstatt während ihrer Bewertungshöhe von fast 100 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022, Fragen zur Investorennachfrage in einer Zeit sinkenden Wachstums aufwirft.
Das Unternehmen, das in etwa 160 Ländern tätig ist und Artikel wie Kleider für 5 USD und Jeans für 10 USD verkauft, plant, circa 80 % der erzielten Einnahmen für die Verbesserung der Technologie und den Ausbau seines globalen Fussabdrucks zu verwenden. Das Umsatzwachstum im ersten Halbjahr wird in etwa dem 1,1 % Zuwachs im ersten Quartal entsprechen, während die operativen Margen leicht sinken dürften.
Sheins IPO folgt vier Jahren von Versuchen, in New York und London gelistet zu werden, bevor man zur Hongkonger Börse wechselte. Die Aktienplatzierung erfolgt nach einer Korrektur der asiatischen Märkte im Juli, was die Bedeutung des Angebotszeitpunkts noch einmal betont.













