Implenia, der Schweizer Bau- und Immobilienkonzern, meldete für das erste Halbjahr einen EBIT-Anstieg um 6% auf CHF 60,4 Millionen, obwohl der Umsatz um 4,8% auf CHF 1,77 Milliarden sank.
Die Gesamtgewinn betrug für die sechs Monate bis zum 30. Juni CHF 35,57 Millionen. Die freie Cash-Flow-Marge blieb negativ bei CHF 117,72 Millionen, zeigte aber gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Verbesserung.
Der Umsatzrückgang trat vor allem im Bereich der Bauingenieurwesen ein, wo die Beiträge aus den frühen Phasen größerer Infrastrukturprojekte niedriger waren. Trotz des Rückgangs spiegelte sich der EBIT-Anstieg in der Schwenkung hin zu spezialisierten, höher margenhaltigen Segmenten und der fortgesetzten operativen Digitalisierung wider.
Der Auftragsbestand wuchs um 9,6% auf CHF 8,5 Milliarden, was auf zukünftige Einnahmequellen hindeutet. Implenia bestätigte sein EBIT-Ziel für das gesamte Jahr 2026 von etwa CHF 150 Millionen vor Wachstumsinvestitionen und erwartet, dieses Niveau ab 2027 zu überschreiten.
Für den zweiten Halbjahr 2026 plant der Konzern CHF 10-20 Millionen für Wachstumsinitiativen einzusetzen. Die verbesserte Cash-Flow-Leistung wurde auf eine enge Cash-Management-Politik und Fortschritte bei der Optimierung des Working Capital zurückgeführt.













