Die U.S. Securities and Exchange Commission hat einen Plan zur Reform der Anforderungen zur Offenlegung der Vergütung von Führungskräften vorgelegt und am Mittwoch einen Vorschlag an das White House Office of Management and Budget zur Überprüfung gesendet.
Der Vorschlag trägt den Titel „Reform der Offenlegung der Vergütung der Führungskräfte“ und richtet sich an Artikel 402 der S-K-Verordnung, der regelt, wie börsnotierte Unternehmen die Vergütung ihrer Führungskräfte öffentlich bekannt geben. Die SEC hat die Initiative als wirtschaftlich bedeutend und deregulatorisch eingestuft und sie mit den Bestimmungen des Dodd-Frank-Gesetzes vereinigt. Zur Bewertung der Auswirkungen auf kleine Unternehmen ist eine Überprüfung der Regulierungsflexibilität erforderlich.
Der Vorschlag wurde am Donnerstag nach seiner Einreichung auf der Website des OMB veröffentlicht. Die Regulierungsagenda der SEC weist auf eine Ankündigung einer Verordnungsplanung für Oktober 2026 hin, was eine mögliche Überarbeitung der 1992 erstmals eingeführten Regeln bedeutet.
Aktuelle Offenlegungsauflagen verlangen von Unternehmen, dass sie jährlich die Vergütungsdetails für den CEO, den CFO und die drei bestbezahlten Führungskräfte bekannt geben. Unternehmen müssen zudem erklären, wie Vergütungsentscheidungen getroffen werden und in welchem Umfang die Vergütung an die Leistung gekoppelt ist.
SEC-Vorsitzender Paul Atkins hat die Reform des Offenlegungsrahmens der Behörde betont, wobei der Schwerpunkt auf der Minimierung der regulatorischen Belastung und der Priorisierung wichtiger Informationen liegt. Ein Sprecher der SEC sagte in einer E-Mail an Bloomberg, dass Atkins' Ziel sei, "die minimale wirksame Dosis von Regulierung mit der Materialität als seinem Hauptziel" zu gewähren.












