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Wirtschaft/MakroArticle

Schweiz bleibt im Global Retirement Index auf Platz 4, aber materielles Wohlstandsrisiko bleibt

Die Schweiz bleibt im Natixis Global Retirement Index 2026 auf Platz 4, doch ein Rückgang im Bereich materielles Wohlstand zeigt Schwächen in der Altersvorsorge.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 23 Sept 2026 · 07:51 · 2 Min. Lesezeit
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Schweiz bleibt im Global Retirement Index auf Platz 4, aber materielles Wohlstandsrisiko bleibt

Die Schweiz bleibt im Natixis Global Retirement Index 2026 auf Platz vier, mit einer Gesamtbewertung von 79 Prozent und einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieser Positionierung bleibt der Bereich materielles Wohlstand der größte Schwachpunkt: Das Land rutschte auf den 15. Platz ab, was die globale Spitzenposition nicht unumstritten macht. Während Norwegen und Irland die Spitzenplätze mit 83 und 81 Prozent belegten, verbesserte sich die Schweiz in den Kategorien Gesundheit (Platz zwei), Finanzen im Ruhestand (Platz drei) und Lebensqualität (Platz acht). Die Lebenserwartung in der Schweiz bleibt die höchste unter den untersuchten Ländern, und die Gesundheitsbewertung stieg von 91 auf 93 Prozent. Lebensqualität verbesserte sich leicht von 80 auf 82 Prozent, während die Finanzbereiche im Ruhestand unverändert bei 80 Prozent blieben.

Der Index, erstellt im Rahmen einer Zusammenarbeit mit CoreData Research, bewertet 44 Länder anhand von 18 Indikatoren in vier Hauptbereichen: Finanzen im Ruhestand, materielles Wohlstand, Gesundheit und Lebensqualität. Er geht über reine Systemvergleiche von Pensionskassen oder staatlichen Rentensystemen hinaus und analysiert die Rahmenbedingungen für finanzielle Sicherheit im Alter. Die Daten wurden zwischen März und Mai 2025 erhoben.

Natixis Investment Managers betont, dass die Altersvorsorge weltweit unter zunehmendem Druck steht. Demografische Veränderungen, höhere Lebenserwartung und eine alternde Bevölkerung treffen auf steigende Staatsschulden und anhaltende Inflation. Traditionelle Vorsorgesysteme, die auf veraltete wirtschaftliche und demografische Voraussetzungen beruhten, müssen nun angepasst werden. Neue Erwerbsbiografien und längere Ruhestandsphasen erfordern flexible Lösungen.

Eine internationale Befragung unter 7.050 Privatanlegern aus 21 Ländern zeigt, dass viele Sorgen über die finanzielle Absicherung im Alter bestehen: 40 Prozent fürchten eine ungenügende Altersvorsorge, 38 Prozent sind mit Inflation und Ersparnisverlust beunruhigt, und ein Drittel erwartet mögliche Kürzungen der Leistungen. 43 Prozent glauben sogar, dass ein finanziell abgesicherter Ruhestand nur durch ein «Wunder» möglich sei. Diese Befürchtungen sind nicht spezifisch auf die Schweiz beschränkt.

Während einige Länder wie Deutschland (Platz sieben) oder das Vereinigte Königreich (Platz sieben) leichte Verbesserungen verzeichnen, zeigen die USA einen deutlichen Rückgang auf Platz 24. Finnland verzeichnet den stärksten Rückgang, von Platz 23 auf 35, vor allem aufgrund einer Verschlechterung im materiellen Wohlstand und hoher Arbeitslosigkeit. Die Schweiz bleibt trotz des Rückgangs im materiellen Wohlstandsbereich global führend, unterstreicht jedoch, dass eine Spitzenposition nicht in allen Aspekten gleich stark ausgeprägt ist.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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