Die SCHMID Group N.V. erzielte im ersten Halbjahr Einnahmen in Höhe von 46,0 Millionen €, was einem Zuwachs von 172% gegenüber 16,9 Millionen € im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres entspricht. Der deutsche Industriekonzern profitierte von steigenden Auftragszahlen und erweiterten Margen.
Das Unternehmen, das an der NASDAQ unter dem Börsensymbol SHMD notiert ist, verzeichnete für den Zeitraum von Anfang März bis Ende Juni 2026 einen Nettoverlust von 47,8 Millionen Euro, verglichen mit einem Verlust von 10,2 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser Verlust wurde vor allem durch nicht-kassierbare Buchungsaufwendungen verursacht, die sich daraus ergaben, dass ein Gegenstand, der XJ Harbour verschuldete war, im Januar in Aktien umgewandelt wurde.
Der Bruttogewinn stieg auf 9,8 Millionen Euro, was einer Bruttomarge von 21,2 % entspricht, nachdem im H1 2025 noch ein Bruttogewinn in Höhe von 1,6 Millionen Euro erzielt worden war. Der operatives Verlust nahm leicht zu und belief sich auf 8,0 Millionen Euro im Vergleich zu 7,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das justierte EBITDA verbesserte sich auf einen Verlust von 0,6 Millionen Euro, und lag damit deutlich über dem Verlust von 11,6 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des vergangenen Geschäftsjahres.
Die Auftragseingänge im ersten Halbjahr beliefen sich zum 21. August auf insgesamt 96,6 Millionen Euro, während sich der Auftragsbestand der Unternehmensgruppe auf 95,0 Millionen Euro belief. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr wurde mit über 100 Millionen Euro bestätigt, jedoch wurde das Ziel für die bereinigte EBITDA-Marge von mehr als 12% auf 6-9% herabgewertet.
SCHMID reduzierte seine finanzielle Schulden um fast 30 Millionen € zwischen dem 31. Dezember 2025 und dem 30. Juni 2026, einschliesslich einer Umwandlung von Schulden in Eigenkapital in Höhe von 30,75 Millionen €. Das Unternehmen verfügte am 31. Juli 2026 über 14,3 Millionen € an Bar- und Geldguthaben. Darüber hinaus schloss das Unternehmen am 14. Juli 2026 eine Kreditaufnahme über 20 Millionen US-Dollar mit konvertierbarer Note, die bis 2029 fällig wird.
Die Gruppe mit Sitz in Freudenstadt, Deutschland, verwies auf die starke Auftragstätigkeit in China als einen wichtigen Faktor für ihre Performance und warnte gleichzeitig, dass makroökonomische-pressure weiterhin auf die Profitabilität einwirken.












