Sandoz, das Generika- und Biosimilare-Geschäft von Novartis, hat ein strategisches Entwicklungs- und Marktzugangsabkommen mit der Shanghai Henlius Biotech (Henlius) für bis zu 10 Biosimilare-Medikamente geschlossen.
Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die gemeinsame Entwicklung und den globalen Vertrieb der Produkte, wobei Henlius die Rechte in der Volksrepublik China und ausgewählten asiatischen Märkten behält. Die finanziellen Bedingungen wurden nicht offengelegt. Das Partnerschaftsziel besteht darin, die Expertise von Henlius in der Biosimilare-Entwicklung und die Marktzugangs- und Vertriebsfähigkeiten von Sandoz in internationalen Märkten zu nutzen.
Biosimilare, die hoch ähnliche biologische Medikamente sind, die bereits zugelassenen Produkten nachempfunden sind, bilden ein wachsendes Segment in der Pharmaindustrie, da Patentabläufe bei Blockbuster-Biologika auftreten. Der globale Biosimilare-Markt wird in den kommenden Jahren erheblich wachsen, angetrieben durch die Nachfrage nach kosteneffektiven Alternativen zu teuren Biologika-Therapien.
Sandoz, das bereits ein Portfolio an Biosimilaren auf dem Markt hat, darunter Versionen von Rituximab, Trastuzumab und Bevacizumab, wird durch diesen Deal bis zu 10 zusätzliche Produkte zu seinem Pipeline-Portfolio hinzufügen. Die genauen Biosimilare, die im Rahmen des Abkommens enthalten sind, sowie deren Entwicklungszeiträume wurden nicht offengelegt.
Henlius, eine Tochtergesellschaft von Fosun Pharma, ist einer der führenden Biosimilare-Entwickler Chinas, mit mehreren Produkten, die bereits in den heimischen Märkten zugelassen sind. Das Unternehmen erweitert sein globales Geschäft, einschließlich Partnerschaften mit internationalen Firmen, um den Zugang zu Märkten außerhalb Chinas zu beschleunigen.
Das Abkommen unterstreicht Sandoz' Strategie, seine Position im Biosimilare-Sektor zu stärken, da die Konkurrenz im Bereich der Biosimilare zunimmt und Patentklippen bei wichtigen Biologika-Therapien auftreten. Das Deal zeigt auch die wachsende Zusammenarbeit zwischen chinesischen und westlichen Pharmakonzernen, um globalen Gesundheitsbedürfnissen gerecht zu werden.


