Samsung Fire & Marine Insurance gab am Montag bekannt, dass das Unternehmen im ersten Halbjahr 2026 einen Rekord-Nettogewinn erzielte. Getragen wurde das Ergebnis von einem deutlichen Prämienwachstum und einer verbesserten Underwriting-Performance.
In der vorläufigen Ergebnisbekanntgabe wurden keine genauen Gewinnzahlen genannt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 12 % auf 15,3 Billionen südkoreanische Won (11,2 Mrd. USD), gestützt durch höhere Policenverkäufe sowohl auf dem Heimatmarkt als auch international.
Das Underwriting-Ergebnis erhöhte sich um 18 % auf 2,1 Billionen Won. Dies spiegelt eine straffere Risikopolitik und niedrigere Schadenquoten wider. Das Anlageergebnis – ohne nicht realisierte Gewinne – stieg um 9 % auf 1,4 Billionen Won und kompensierte damit die Volatilität an den Aktienmärkten.
S&P Global Ratings hob das langfristige Emittentenrating von Samsung Fire von AA- auf AA an. Begründet wurde die Entscheidung mit der anhaltenden Profitabilität, der robusten Kapitalausstattung und den diversifizierten Ertragsquellen des Versicherers. Die Perspektive wurde auf „stabil“ eingestuft.
Die Heraufstufung folgt auf eine Reihe positiver Ratingaktionen von Moody’s und Fitch zu Jahresbeginn, die ebenfalls auf die verbesserte Risikoposition und Liquidität des Versicherers verwiesen.
Samsung Fire ist nach Prämienvolumen der zweitgrösste Nichtlebensversicherer Südkoreas. In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen sein Geschäft in Südostasien und den USA aggressiv ausgebaut, insbesondere mit Fokus auf gewerbliche Sach- und Haftpflichtversicherungen.
Analysten zufolge könnte die Ratingheraufstufung die Refinanzierungskosten des Versicherers senken und den Zugang zu den Kapitalmärkten erleichtern – besonders vor dem Hintergrund steigender globaler Zinsen.
Die Aktien der Muttergesellschaft Samsung Electronics zeigten sich in frühen Handelsphasen kaum verändert, da die Marktstimmung angesichts der bevorstehenden US-Inflationsdaten weiterhin vorsichtig blieb.



