S&P Global Ratings hat den Kreditausblick von Southwest Airlines von „negativ“ auf „stabil“ revidiert und dabei das Emittenten-Kreditrating bei „BBB“ behalten. Als Grund werden nachhaltige Ertragsverbesserungen und die Reduzierung der Schulden genannt. Die Upgrade-Kennzeichnung zeigt die verbesserte Finanzsituation der Fluggesellschaft, mit einer Verschuldungsquote von unter 1,5 x Schulden/EBITDA und einem Cashflow aus den Betriebstätigkeiten von mehr als 70 % für die Schulden.
Die Ratingagentur stellte eine Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge um 400 Basispunkte auf 10,2% seit dem 2. Quartal 2024 fest. S&P hob auch die konsequente Verschuldungsquote von rund 1x von Southwest hervor und prognostizierte ein Umsatzwachstum von 16% bis 18% im Jahr 2026, bevor es sich 2027 moderieren würde. Die Wachstumszahlen bei den Passagierentgelten, wobei Nebenumsätze nicht berücksichtigt wurden, belaufen sich auf 3,3 Milliarden US-Dollar und werden durch die neue Gebührenstruktur für Gepäck, die im Mai 2025 eingeführt wurde, unterstützt.
Die Treibstoffkosten werden voraussichtlich um 2,6 Milliarden US-Dollar steigen, wobei Flugkraftstoff zum Preis von 3,60 US-Dollar pro Gallone gehandelt wird, verglichen mit 2,42 US-Dollar im Jahr 2025. Die Änderung der Politik führt zu einem Zusatz von 1,5 Milliarden US-Dollar an Zusatzümmern mit einer Laufzeit von fünf Monaten. Der freie operative Cashflow wird für 2026 auf 100 Millionen US-Dollar und für 2027 auf 580 Millionen US-Dollar prognostiziert, während die Brutto-Investitionen auf 3,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr für 2026 und 2027 ausfallen, was teilweise von 1,2 Milliarden US-Dollar und 850 Millionen US-Dollar an Vermögensverkäufen sowie Sale-and-Leasebacks-Transaktionen ausgeglichen wird.
Am Ende des 2. Quartals 2025 verfügte Southwest über 3,8 Milliarden Dollar an Bar- und Geldmarktinstrumenten, eine 2-Milliarden-Dollar-Creditlinie und 15,7 Milliarden Dollar an unbesicherten Vermögenswerten. Die Fluggesellschaft plane, ab dem 27. Januar 2026 eine Zuweisungssitzgelegenheit und zusätzlichen Sitzplatz für die Beine im Rahmen ihrer Strategie zur Erhöhung des Erwirtschaftens einzuführen.













