Rosenblatt Securities initiierte am Donnerstag die Berichterstattung über Marvell Technology mit der Bewertung "Kaufen" und ernannte den Chiphersteller zu einer Kern-Langposition. Dabei erhöhte das Unternehmen sein Kursziel von 240 US-Dollar auf 300 US-Dollar.
Das Upgrade spiegelt die Erwartung eines beschleunigten Umsatzwachstums bei optischen Verbindern und der Ausweitung von Anfertigungssilizium-Anwendungen insbesondere in den Geschäftsjahren 2028 und 2029 wider. Der Analyst Sajal Dogra prognostiziert für das Geschäftsjahr 2029 Gewinn pro Aktie in Höhe von rund 10,50 USD, wobei er für die Begründung der neuen Bewertung ein Forward-Earnings Multiple von 29 verwendet.
Marvell plant, die Ergebnisse des zweiten Quartals nach Börsenschluss am Donnerstag bekannt zu geben. Dogra erwartet ein Beat-and-Raise-Szenario, gestützt durch ein sequenzielles Wachstum bei optischen Verbindungen von mehr als 25%, unterstützt von den jüngsten Leistungen von Wettbewerbern wie Lumentum, Coherent und MACOM. Der Fokus des Unternehmens verschiebt sich zu grossskaligen kundenspezifischen Ramps, einschliesslich Microsofts Beschleuniger Maia, Amazons Trainium-Chips und einer erweiterten Partnerschaft mit Google.
Das Management wird vor dem Investor Day Anfang Oktober nicht erwartet, dass es den Umsatzplan für das Jahr 2028 und 2029 für Verbinder und kundenspezifisches Silizium überarbeitet. Der Analyst betonte auch die strukturellen Veränderungen in der Halbleiterindustrie und wies darauf hin, dass die Entwicklungskosten für Chips auf über 500 Millionen US-Dollar pro Design gestiegen sind, was vor zehn Jahren etwa 50 Millionen US-Dollar betrug. Das trägt zur anhaltenden Konzentration unter den digitalen Halbleiterlieferanten bei.












