Rocket Lab USA Inc. gab am Montag bekannt, dass das Unternehmen einen Vertrag im Wert von bis zu 981 Millionen US-Dollar vom U.S. Space Force erhalten hat. Der langfristige Zugang zu Starts für nationale Sicherheitsmissionen bis 2030 sichert sich das Unternehmen durch den Vertrag im Rahmen des National Security Space Launch Phase 3-Programms. Der unbestimmte-Delivery-, unbestimmte-Quantity-Vertrag ermöglicht mehrere Starts mit Optionen, die bis 2030 ausübar sind. Rocket Lab wird gemeinsam mit anderen Anbietern um Aufträge konkurrieren, um die Anforderungen der Space Force für einen reagierenden und zuverlässigen Zugang zum Weltraum zu unterstützen.
Die Electron-Rakete von Rocket Lab, die für Starts kleiner Satelliten konzipiert wurde, wurde für mindestens eine Mission unter dem Vertrag ausgewählt, weitere Aufträge sind zu erwarten. Der CEO von Rocket Lab, Peter Beck, beschrieb den Vertrag als bedeutende Bestätigung der Fähigkeiten des Unternehmens im Bereich der Starts und einen wichtigen Schritt in der Erweiterung seiner Rolle bei nationalen Sicherheitsstarts im Weltraum.
Die Aktien von Rocket Lab stiegen um 3,2 % im Vorhandelstag am Montag, was auf das wachsende Interesse der Investoren an der Verteidigungssektorexposure des Unternehmens zurückzuführen ist. Der Vertrag folgt einer Reihe von jüngsten Meilensteinen, einschließlich des erfolgreichen Starts des NASA-Advanced-Composite-Solar-Sail-Systems im April und des ersten erfolgreichen Fluges des Electron-Booster mittels Hubschrauber im Jahr 2022.
Der Vertrag unterstreicht die Abhängigkeit des Pentagons von kommerziellen Startsanbietern, um sich an sich ändernde nationale Sicherheitsbedürfnisse anzupassen. Rocket Lab gehört zu einer kleinen Gruppe von Unternehmen, darunter SpaceX und United Launch Alliance, die kritische Raummissionen im Rahmen des NSSL-Programms unterstützen.


