Revolut hat eine bedingte Genehmigung vom U.S. Office of the Comptroller of the Currency (OCC) für eine nationale Banklizenz erhalten, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die britische Fintech-Plattform plant, circa 95 Millionen US-Dollar an Eigenkapital in die neue US-Bankinstitution zu investieren, deren Hauptsitz in Stamford, Connecticut, liegen wird.
Die bedingte Zulassung stellt einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu Revoluts Ziel hin zu einer vollständig funktionsfähigen US-Bank bis 2027 dar. Das Unternehmen erwartet, die Bank im ersten Halbjahr 2027 zu lancieren, solange weitere regulatorische Genehmigungen von der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und der Federal Reserve erteilt wurden, so Cetin Duransoy, Geschäftsführer von Revolut in den USA.
Revolut, das weltweit 80 Millionen Kunden bedient, hat das Ziel, ein breites Angebot an Bankdienstleistungen anzubieten, darunter Girokonten, Ratenkredite, Kreditkarten, Währungsumrechnungen und Stablecoin-Vorgänge. Die neue Bank wird die bestehenden Infrastrukturen von Revolut in Europa und Lateinamerika nutzen, um Multivaluta-Funktionen anzubieten. Die Fintech hat bereits Banklizenzen in Frankreich und Grossbritannien erhalten, wobei die zweite im März erteilt wurde.
Die Stamford-basierte Niederlassung wird voraussichtlich bei der Eröffnung rund 160 Mitarbeiter beschäftigen, da Revolut seinen Fussabdruck auf dem US-Markt ausbaut, um gleichzeitig sein geografisches und produktbezogenes Angebot zu diversifizieren.












