RBC Capital hat die Sector Perform Bewertung für die Campbell Soup Co. (NYSE: CPB) mit einem Kursziel von 21 USD beibehalten, obwohl der Verpackungsgüterkonzern sich gegen steigende Preisdrücke und eine abgeschwächte Nachfragerichtung wehrt.
Die Brokerage behielt ihre Einschätzung bei, bevor Campbell am 3. September seine Ergebnisse bekanntgibt, und fand, dass die Ergebnisse im vierten Quartal in Übereinstimmung mit den Konsensusschätzungen liegen dürften, die unter den Eigenprognosen des Unternehmens liegen. RBC erwartet für das Geschäftsjahr 2027 ein herausforderndes Volumenumfeld aufgrund der verschlechterten finanziellen Situation der Verbraucher, obwohl Preisanpassungen die Ergebnisse je Aktie unterstützen sollten.
Die Aktien von Campbell sind im Jahresvergleich um 23% auf 22,33 USD gesunken und hinter den Benchmarks des gesamten Lebensmittelsektors zurück geblieben. Die InvestingPro-Berechnung der fairen Wertentwicklung des Aktienkurses liegt bei 27,56 USD und damit etwa 23 % über dem aktuellen Kursniveau. Die Aktienrendite liegt weiterhin bei 7,2 % und bietet somit angesichts der Preisschwankungen gewissen Schutz.
Die Einnahmen der letzten 12 Monate fielen um 2,9%, während sieben Analysten ihre Gewinnschätzungen für die nächsten Berichterstattungsperioden heruntergestimmt haben. Optionen-Daten deuten auf eine erwartete Kursbewegung von 4,5% bei Campbell rund um die Erlöse-Meldung hin, was auf erhöhte Unsicherheit hindeutet.
Andere grosse Banken haben in den vergangenen Wochen ihre Ausblicke auf Campbell’s angepasst. UBS erhöhte sein Kursziel auf 18 US-Dollar mit einem „Sell“-Rating, reduzierte aber gleichzeitig seinen Gewinn pro Aktie für das Geschäftsjahr 2026 auf 0,38 USD, was leicht unter dem Konsens von 0,39 USD lag. TD Cowen erhöhte sein Kursziel auf 22 US-Dollar mit einem „Hold“-Rating und revidierte seinen Gewinn pro Aktie für das Geschäftsjahr 2027 auf 1,87 USD von einem Konsens von 1,90 USD. William Blair startete die Berichterstattung mit einem „Market Perform“-Rating, und die Bank of America nannte anhaltende inflatorische Belastungen bei Grundnahrungsmitteln, steigende Rohstoffkosten und eingeschränkte Preisgestaltungsmöglichkeiten als zentrale Hürden für die Margen.













