Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, rät Anlegern, zwischen 10% und 15% ihres Portfolios in Gold und eine geringe Menge an Bitcoin als Schutz gegen eine mögliche US-Staatsverschuldungskrise zu investieren.
In einem am Freitag veröffentlichten LinkedIn-Beitrag warnte Dalio, dass interne politische und äußere geopolitische Konflikte die Wahrscheinlichkeit einer Schuldenkrise in den nächsten drei bis fünf Jahren erhöhen, wenn die gegenwärtige finanzpolitische Kurs nicht angepasst wird. Er beschrieb seine Prognose als pessimistisch und sagte, dass die USA vor erheblicher finanzieller Instabilität stehen könnten, wenn die Entwicklung unverändert bleibt.
Dalio äußerte sich in der Vergangenheit skeptisch zur langfristigen Zukunftsfähigkeit von Bitcoin als Wertspeicher und bezog sich dabei auf Sorgen bezüglich der Privatsphäre und der Bedrohungen durch Quantencomputer. Allerdings hat er seine Haltung schrittweise gelockert und erklärte im Juli 2025, dass er eine begrenzte Position in Bitcoin hielt und Investitionen von bis zu 15% in Gold und die Kryptowährung empfahl. Im Jahr 2022 schlug er vor, dass eine Investition von 1% bis 2% eines Portfolios in Bitcoin eine vernünftige Strategie sei.
Die jüngsten Bemerkungen des Hedge-Fund-Manager entsprechen seinen früheren Aufrufen zur Diversifizierung weg von konventionellen Schuldtitel wie Anleihen und betonen die Notwendigkeit von Vermögenswerten, die im Zuge steigender fiskalischer Risiken ihre Wertbeständigkeit behalten.












