Die Bundesstaatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen in den Vorwürfen von Betrug gegen den Milliardär Mark Walter erweitert und vier Unternehmen, die mit seinen Geschäftsaktivitäten in Verbindung stehen, untersucht, wie ein vertrauenswürdiger Informant mit dem Fall vertraut ist.
Die Ermittlungen, die sich noch in ihren Anfängen befinden, konzentrieren sich auf potenzielle Finanzverstöße, die mit Walters Geschäften in Verbindung stehen, obwohl noch keine formellen Anklagen erhoben wurden. Die Unternehmen, die im Visier der Ermittler stehen, wurden nicht genannt und die Art ihrer Verbindung zu Walters Geschäften wurde nicht offengelegt. Die Ermittler sollen Finanzunterlagen und Kommunikationen überprüfen, um zu beurteilen, ob es zu Verstößen gegen die Wertpapiergesetze gekommen ist.
Mark Walter, Gründer des Investmentunternehmens Guggenheim Partners, hat sich zu den Ermittlungen nicht öffentlich geäußert. Ein Sprecher des US-Attorneys Office hat eine Bestätigung oder Dementi der Existenz der Ermittlungen abgelehnt.
Die Erweiterung der Ermittlungen folgt auf Berichte aus diesem Jahr, dass Ermittler Walters Rolle in einer Reihe von Transaktionen, die Guggenheims Vermögenswerte betrafen, untersuchten. Diese Berichte haben nicht spezifiziert, ob kriminelle oder zivilrechtliche Anklagen in Betracht gezogen wurden.
Juristische Experten weisen darauf hin, dass Ermittlungen dieser Art oft Monate oder Jahre dauern, mit den Ergebnissen hängt es von den Beweisen ab, die aufgedeckt werden. Wenn Verstöße festgestellt werden, könnten potenzielle Strafen Fines, die Rückgewinnung von Gewinnen oder kriminelle Anklagen gegen an den Verstößen beteiligte Personen umfassen.


