Die Eigentümer von Nemera, einem französischen Hersteller von Geräten zur Medikamentenverteilung, untersuchen einen möglichen Verkauf des Unternehmens im Zuge der stark gestiegenen Nachfrage nach GLP-1-Wellness-Medikamenten und Insulintherapien.
Astorg Partners und Montagu Private Equity, die gemeinsam einen Mehrheitsanteil an Nemera halten, befinden sich in Gesprächen mit Finanzberatern bezüglich eines Verkaufs, dessen Realisierung in den nächsten Monaten erwartet wird. Das Unternehmen, das Autoinjektoren, Kugelschreiber, Inhalatoren, Augenduscher und Pumpen produziert, betreibt Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland, Polen und Brasilien.
Nach Angaben von Quellen, die von Bloomberg zitiert werden, könnte die Bewertung von Nemera bei einem Verkauf auf rund 3 Milliarden Euro (3,5 Milliarden US-Dollar) steigen. Das Unternehmen konzentriert sich auf Geräte für GLP-1-Therapien und die Insulinverabreichung und ist gut positioniert, von dem schnellen Wachstum in dieser Branche zu profitieren, das durch steigende Rates von Übergewicht und Diabetesbewegungen getrieben wird.
Astorg und Montagu hatten bereits im vergangenen Jahr LGT Capital Partners als Minderheitsinvestor in Nemera eingebracht. Die Private-Equity-Firmen haben noch keine endgültige Entscheidung über einen Verkauf getroffen und haben noch keine verbindlichen Angebote erhalten. In den kommenden Monaten werden Berater potenzielle Käufer kontaktieren, da der Prozess formalisiert wird.
Nemeras Expansion entspricht den allgemeinen Branchentrends, die spezialisierte Lösungen für die Behandlung chronischer Krankheiten favorisieren. Der weltweite Produktionsumfang des Unternehmens trägt zu seiner Rolle als wichtiger Lieferant für pharmazeutische Kunden bei, die Therapien der nächsten Generation entwickeln.











