Die britische Pfundkrone sackte am Montag ab, mit GBP/USD bei 1,3631, ein Minus von 0,10 % ab 04:40 ET, da Händler die politische Unsicherheit in Washington und die Möglichkeit neuer Sanktionen gegen den Iran abwägten.
Der US-Dollar-Index, gemessen am DXY, bewegte sich innerhalb eines Bereichs von 98,50–99 und konsolidierte nach der jüngsten Volatilität. EUR/USD rückte ebenfalls um 0,10 % auf 1,1665 und bewegte sich nahe den Unterstützungsniveaus um 1,1660–1,1670. Die Gewinne des Dollars waren bescheiden, der Index stieg um 0,18 %, während Euro und Pund ebenfalls Verluste verzeichneten.
ING Global Head of Markets und UK & CEE Research, Chris Turner, stellte fest, dass ein weiterer Abbau der Long-Positionen in US-Dollar eventuell noch möglich sein könnte und warnte vor voreiligen Schlussfolgerungen auf Grund des jüngsten Abschwungs des grünen Währungsdrucks. Turner betonte auch, dass die Kursentwicklung des Dollars weiterhin auf US-politische Signale, insbesondere von der Federal Reserve, reagieren würde.
Der US-Finanzminister Scott Bessent wird heute Abend neue Sanktionen gegen den Iran kündigen, was die geopolitische Belastung der Währungsmärkte weiter erhöht. Diese Entwicklung folgt auf eine Zeit verstärkter Spannungen im Nahen Osten, die zeitweise die Gewinnchancen von Risikofinanzanlagen sowie die Bewegung von Fluchtmitteln beeinträchtigten.
Der Fokus des Marktes richtet sich auch auf wichtige wirtschaftliche Daten der USA, darunter das am Mittwoch geplante Juli-Wert für die Kern-PCE-Inflation. Die Anleger werden Ausschau halten, ob die zur Bekämpfung der Inflation eingegangene Haltung der Fed noch glaubwürdig ist, bevor Fed-Gouverneur Kevin Warsh am Freitag seine Hauptrede auf dem Symposium in Jackson Hole hält.
Die Analysten der ING haben einen konstruktiven Ausblick für den EUR/USD-Couple beibehalten und prognostizieren das Paar für Ende September bei 1,17 und für das Jahresende bei 1,18, vorbehaltlich der Überarbeitung basierend auf eingehenden Daten und politischen Entwicklungen.













