Die Britische Pound bewegte sich am Dienstag gegen den Dollar kaum und der GBP/USD-Kurs blieb bei 1,3634, was einem Tagesverlust von 0,01% entspricht. Die Stärke des Dollars resultierte aus festeren US-Geldmarktzinssätzen, die den Greenback in allen Hauptpaaren stärkten.
Der EUR/USD kippte um 0,01 % nach unten auf 1,1663, während das Währungspaar Euro/sterling sich von den jüngsten Hochs zurück zu den Bereichen 0,8550-0,8560 im schwächeren Verlauf bewegte. Francesco Pesole, FX-Stratege bei ING, bemerkte, dass die Währungen in den industrialisierten Märkten die Woche in ruhigem Ton begonnen haben, trotz eines vollen Nachrichtenkalenders. "Der Dollar bekommt weiterhin Impulse aus dem US-Anleihenmarkt", sagte Pesole und fuhr fort, dass eine starke Sitzung bei länger laufenden Staatsobligationen dem Greenback Unterstützung verschafften.
ING betonte, dass die Marktzinsbestimmung bis Jahresende eine Strafferung von 32 Basispunkten durch die Bank of England impliziert, was als "zu hawkisch" bezeichnet wurde. Pesole ging davon aus, dass das Risikoprofil für den Dollar weiterhin in die eine Richtung tendiere, obwohl er eine weitere Konsolidierung auf dem Jackson Hole-Symposium in der kommenden Woche erwartete. Er fügte hinzu, dass der EUR/USD eher stabilisieren würde als eine Grenze von 1,170 zu erreichen.
Der Kanadische Dollar stand unter weiterem Druck, da die Handelskonflikte zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada eskalierten und Washington eine Zollsatz von 50% auf kanadische Autos ab dem 1. Januar androhte. Pesole bemerkte, dass die drohende Zollabschätzung insbesondere den Loonie belastete.
Die Marktvorsorge richtet sich ebenfalls auf die am Dienstag veröffentlichten US-Konjunkturdaten für den Verbraucher, die nach schwächeren Ergebnissen im Juni und Juli zusammen mit den Wohnungsdaten und der Ifo-Umfrage für Deutschland erwartet werden. Das Euro-Sterlings-Paar sollte in den kommenden Monaten auf 0,870 zielen, während der australische Dollar auf Kurs ist, sein 0,72er Ziel zum Ende des 3. Quartals zu erreichen und seinen Mai-Höchststand von 0,7260-0,7270 bis zum Jahresende möglicherweise zu übertreffen.












