Die Britische Pfund notierte am Dienstag kaum verändert bei 1,3634 US-Dollar, während der US-Dollar von steigenden Renditen der staatslichen Wertpapiere unterstützt wurde, bevor das Symposium der Federal Reserve in Jackson Hole beginnt.
Der Euro fiel um 0,01% auf 1,1663 USD und befand sich damit nahe seinem kurzfristigen, gerechten Wert von 1,160 USD, wie er von den FX-Modellen von ING geschätzt wird. Der Wechselkurs des Pfunds gegenüber dem Euro schwankte in einem Bereich von 0,8550 bis 0,86, wobei ING für die nächsten Monate eine langsame Abdrift Richtung 0,870 prognostizierte.
Francesco Pesole, FX-Stratege bei ING, wies darauf hin, dass zuvor vor dem Jackson Hole-Ereignis, bei dem die Verantwortlichen der FED die Perspektive der Geldpolitik diskutieren sollen, eine Phase der Konsolidierung auf den Währungsmärkten herrschte. Steigende US-Zinsen haben den US-Dollar unterstützt, während Händler auf kommende US-Daten inklusive der Verbrauchervertrauens-und Immobilienindikatoren warten.
ING wies auch auf die erhöhten Handelskonflikte zwischen den USA und Kanada hin, wo Washington mit einem 50% Zoll auf kanadische Autos ab dem 1. Januar gedroht hat. Der Streit hat den kanadischen Dollar weiter unter Druck gebracht, der bereits zuvor sehr empfindlich auf protektionistische Rhetorik reagierte.
In Großbritannien bewerten die Geldmärkte eine Straffung um 32 Basispunkte bis zum Jahresende, eine Einschätzung, die ING als übertriebene Hawkishness bezeichnet, da die Bank darauf setzt, dass die Bank of England die Zinsen durch 2026 konstant hält. Die Stabilität der Pfund widerspiegelt die begrenzte Erwartung, dass die BoE in naher Zukunft ihre Politik ändert.
Übrigends dem Atlantik herrscht der Fokus auf die Wirtschaftsstimmungsumfrage von Ifo in Deutschland, nachdem das Sommerhalbjahr mit verbesserten Erhebungen endete. Diese Umfrage bietet einen weiteren Indikator für den wirtschaftlichen Schwung in der Eurozone.
ING prognostizierte außerdem, dass der australische Dollar bis zum Ende des dritten Quartals 0,72 erreichen könnte und im Verlauf des Jahres die Höchststände von Mai zwischen 0,7260 und 0,7270 erreichen könnte, sofern eine unterstützende globale Risikobereitschaft und Rohstoffpreise vorliegen.













