Das US-Verteidigungministerium hat siebenjährige Verträge im Gesamtwert von 1,2 Milliarden US-Dollar mit General Dynamics Ordnance and Tactical Systems und Lockheed Martin abgeschlossen, um die heimische Raketenproduktion zu steigern.
Die Vereinbarungen sollen die Produktion erhöhen und die Lieferfristen für kritische Unterkomponenten von Raketen in zwei wichtigen Intercepter-Programmen verkürzen: dem System Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) und dem Patriot Advanced Capability-3 Missile Segment Enhancement. Laut dem Pentagon werden die Verträge die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette verbessern und die langfristige Streitkräfte-Bereitschaft unterstützen.
General Dynamics und Lockheed Martin erhalten jeweils langfristige Aufträge, obwohl die konkreten Vertragswerte pro Unternehmen nicht bekanntgegeben wurden. Die Auftragungen folgen einer umfassenderen Initiative des Pentagons, mit der die Beschaffung von Abschusssystemen für Raketenabwehr beschleunigt werden soll, insbesondere angesichts steigender globaler Spannungen und der gestigerten Nachfrage nach Intercepcionssystemen.
Das System THAAD, das zur Interception von ballistischen Raketen in ihrer Endphase entwickelt wurde, und das PAC-3 MSE, eine moderne Variante des Raketensystems Patriot, spielen eine zentrale Rolle in der amerikanischen Raketenabwehrarchitektur. Beide Systeme wurden in den letzten Jahren verstärkt eingeführt, auch in Europa und der Indo-Pazifik-Region.
Die Vertragsvereinbarungen wurden am 31. August in Washington bekannt gegeben.













