Die Aktien von Peloton Interactive Inc. gaben am Dienstag nach, nachdem das Unternehmen einen Rückgang des Umsatzes und eine vorsichtige Prognose für den Heimbereich vorgelegt hatte.
Der Anbieter von Fitnessgeräten und Streaming-Diensten verbuchte im dritten Quartal einen Umsatz von 600 Millionen US-Dollar – ein Rückgang um 27 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig weiteten sich die Nettoverluste auf 340 Millionen US-Dollar aus. Der für Peloton wichtige Abo-Umsatz sank um 15 % auf 420 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen führte den Rückgang auf eine schwächere Verbrauchernachfrage und den verstärkten Wettbewerb im Heimbereich zurück.
Peloton senkte zudem seine Jahresumsatzprognose und erwartet nun einen Umsatz zwischen 2,4 und 2,6 Milliarden US-Dollar – zuvor lag die Spanne bei 2,7 bis 2,9 Milliarden US-Dollar. Chief Executive Officer Barry McCarthy betonte, das Unternehmen befinde sich in einem „anspruchsvollen makroökonomischen Umfeld“ und setze auf Kostensenkungen, um die Profitabilität zu verbessern.
Analysten der JPMorgan senkten ihr Kursziel für Peloton von 3 auf 2 US-Dollar und verwiesen dabei auf anhaltend schwache Nachfrage sowie die Fähigkeit des Unternehmens, Marktanteile zurückzugewinnen. Die Aktie, die im vergangenen Jahr fast 80 % an Wert verloren hatte, gab in den vorbörslichen Handelsstunden nach den Zahlen um 5 % nach.
Die Schwierigkeiten von Peloton spiegeln die breiteren Herausforderungen der Heimbranche wider, in der die Nachfrage nach dem pandemiebedingten Boom nachgelassen hat. Das Unternehmen steht unter Druck durch Konkurrenten, die günstigere Alternativen und flexible Abo-Modelle anbieten.



