Die norwegische IT-Beratung Webstep meldete einen Rückgang der Umsätze im zweiten Quartal um 11% auf 190,4 Millionen NOK und verwies dabei auf reduzierte Mitarbeiterzahl, verstärkten Wettbewerb im öffentlichen Sektor und den Abschluss oder das Ausfallen wichtiger Kundenprojekte.
Das EBIT belief sich im gesamten Quartal auf 13,9 Millionen NOK, was ein Rückgang gegenüber 17,9 Millionen NOK im gleichen Zeitraum des Vorjahres darstellte, während die EBIT-Marge auf 7,3 % von 8,9 % sank. Die geringere Profitabilität wurde von der Gesellschaft auf eine kleinere Belegschaft, saisonale Zahlungsabwicklungen und ungünstige Änderungen der Steuerzahlungstermine zugeschrieben, die sich auf den operativen Cashflow auswirkten.
Die Stundenverrechnungstarife von Webstep stiegen mit einem Tempo, das den norwegischen Verbraucherpreisindex überstieg, was eine Preisdisziplin widergespiegelt, obwohl die Nachfrage nachlos gekommen ist. Allerdings werden die Auslastungsraten und Margen unterdrückt durch Einschränkungen bei den Aufwendungen im öffentlichen Sektor, insbesondere in Oslo, wo die Haushaltsbüros der Regierung gestrafft wurden.
Die Beratungsgesellschaft erwartet, dass die Marktbedingungen in Kürze noch zurückhaltend bleiben. Es besteht weiterhin Druck auf die Preise und es kommt zu keinem sofortigen Aufholen der Nachfrage. Das Management betonte, dass sich der Fokus auf die Erhaltung der Kundenbeziehungen und die Kostendisziplin als Grundlage für künftige Leistungsverbesserungen bei stabilen Marktbedingungen darstellt.












